DE1076691B - Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PhenthiazinderivatenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Phenthiazinderivaten der allgemeinen Formel
,S-
Verfahren zur Herstellung
von Phenthiazinderivaten
von Phenthiazinderivaten
A-N
N — (CH2),,- CN
sowie von deren Salzen und quaternären Ammoniumderivaten.
In der oben angegebenen Formel I bedeutet A einen gesättigten aliphatischen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest
mit gerader oder verzweigter Kette und 2 bis 4 Kohlen-Stoffatomen, X ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder
einen niedrigmolekularen Alkyl-, Alkoxy-, Acyl- oder Carbalkoxyrest oder einen Cyan-, Methylthio-, Methansulfonyl-
oder Dimethylsulfamidorest und η die Zahl 1 oder 2. Unter einem »niedrigmolekularen« Rest soll ein
Rest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verstanden werden.
Die neuen Phenthiazinderivate können erfindungsgemäß nach einem der folgenden Verfahren erhalten
werden:
1. Kondensationsverfahren nach einer der folgenden Möglichkeiten:
a) Umsetzung eines Phenthiazins der allgemeinen Formel
!— X
mit einem Piperazin der allgemeinen Formel
Anmelder:
Societe des Usines Chimiques
Rhöne-Poulenc, Paris
Rhöne-Poulenc, Paris
Vertreter: Dr. F. Zumstein,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Assmann
und Dipl.-Chem. Dr. R. Koenigsberger, Patentanwälte,
München 2, Bräuhausstr. 4
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 7. Februar und 2. Oktober 1957
Frankreich vom 7. Februar und 2. Oktober 1957
Robert Michel Jacob, Ablon-sur-Seine,
und Raymond Jacques Horclois, Malakoff (Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
mit einem Piperazin der allgemeinen Formel
H-N N-(CEyn-CN
wobei die verschiedenen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen;
c) Umsetzung eines reaktionsfähigen Esters der Formel
Y-(CH2K-CN
oder, falls η = 2 ist, Umsetzung von Acrylnitril mit
einem Phenthiazin der allgemeinen Formel
.S.
Υ —Α —Ν
N— (CH2)„ — CN
40
wobei Y den Rest eines reaktionsfähigen Esters, wie beispielsweise ein Halogenatom, oder den Rest eines
Sulfonsäureesters bedeutet und die übrigen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen;
b) Umsetzung eines Phenthiazins der allgemeinen Formel
,S.
A—N
Ν —Η
wobei die verschiedenen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen.
Das Verfahren durch Kondensation kann ohne Lösungsmittel durchgeführt werden, doch ist es im allgemeinen
vorteilhaft, in einem organischen inerten Lösungsmittel zu arbeiten, wie beispielsweise in einem aromatischen
Kohlenwasserstoff, vorzugsweise Benzol, Toluol oder Xylol, einem Äther, wie beispielsweise Äthyläther, oder
einem Amid, beispielsweise Dimethylformamid. Die Verwendung eines alkalischen Kondensationsmittels ist
909 758/502
ebenfalls oft von Vorteil. Vorzugsweise verwandet man
ein Alkalimetall oder ein Alkaliderivat, wie beispielsweise ein Hydroxyd, Hydrid, Amid oder Alkoholat.
Man arbeitet bei gewöhnlicher Temperatur oder bei erhöhter Temperatur, je nach der Art der Reaktionskomponenten und gegebenenfalls des Lösungsmittels und
Kondensationsmittels.
2. Decarboxylierungsverfahren, wobei man ein Phenthiazinderivat der allgemeinen Formel
COO—A—N
N— (CH2),,- CN
in der die verschiedenen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, durch Warms, vorzugsweise bei
einer Temperatur oberhalb 1000C, beispielsweise bei einer Temperatur zwischen 150 und 2200C, zersetzt.
Man führt die thermische Zersetzung durch einfaches Erhitzen der Reaktionskomponenten durch, gegebenenfalls
in einem inerten organischen Lösungsmittel mit erhöhtem Siedepunkt, wie beispielsweise Diphenyl,
Diphenyläther, Chinolin, schwache Basen oder o-Dichlorbenzol.
Die neuen erfindungsgemäßen Phenthiazinderivate besitzen interessante pharmakodynamische Eigenschaften.
Insbesondere sind sie als Sedativa außerordentlich wirksam, eine Wirksamkeit, die insbesondere durch die
Teste der Potenzierung von Hypnotika und Analgetika, dem Test am Faden und dem Test von Winter und
Flataker gezeigt wird. Die Verbindungen besitzen auch eine starke antiemetische und kataleptische Wirkung.
Auf diesen Gebieten sehr wirksame Verbindungen sind diejenigen, in deren allgemeiner Formel A die Kette
— (CH2)3— und η = 2 bedeutet. Unter diesen sind
insbesondere diejenigen zu nennen, in deren allgemeiner Formel X Reste wie beispielsweise den Cyan-, Methylthio-,
Methyl- oder Acetylrest oder auch ein Halogenatom bedeutet und ganz besonders die Verbindungen, in deren
allgemeiner Formel X den Cyanrest darstellt.
Die Verbindungen können in Form ihrer therapeutisch verwendbaren Salze zur Anwendung gelangen, beispielsweise
als Hydrochloride, Phosphate, Nitrate, Sulfate, Maleate, Fumarate, Citrate, Tartrate, Oxalate, Methansulfonate,
Äthandisulfonate, oder auch in Form der therapeutisch verträglichen quaternären Ammoniumderivate,
beispielsweise der Chlor-, Brom- oder Jodmethylate oder -äthylate oder der Chlor- oder Brombenzylate
oder -allylate.
Wie schon vorstehend angeführt, besitzen die erfindungsgemäß erhältlichen Phenthiazinderivate in gewisser
Hinsicht sehr günstige therapeutische Eigenschäften, wobei sie bekannten, analogen Verbindungen
überlegen sind. Wie aus nachstehenden Vergleichsversuchen hervorgeht, ist beispielsweise das erfindungsgemäß
erhältliche 3-Chlor-10-{3'-[4"-(2'"-cyanäthyl)-piperazino]-propyl}-phenthiazin
dem analogen, aus der USA.-Patentschrift 2 766 235 bekannten 3-Chlor-10-[3'
- (4" -acetoxyäthylpiperazino) -propyl] -phenthiazin hinsichtlich der sedativen Wirkung (Narkosepotenzierung,
Test nach Winter und Flataker, Test am Faden) überlegen; die genannte erfindungsgemäß erhältliche
Verbindung zeigt nämlich eine deutlich bessere Wirkung.
Vergleichsversuche
Das gemäß Beispiel 4 erhältliche Produkt 3-Chlor-10-{3'-[4"-(2'"
-cyanoäthyl) -piperazino] -propyl}-phenthiazin
(Produkt A) wards mit dsm aus der USA.-Patentschrift 2 766 235 bekannten 3-Chlor-10-[3'-(4"-acetoxyäthylpiparazino)
-propyl] -phenthiazin (Produkt B) verglichen. Es wurdsn dis folgenden Vergleichsversuche
durchgeführt:
a) Potenzierung der Äthernarkose. Man verabreicht das zu untersuchende Produkt Mäussn subkutan in einer
Dosis von 20 mg/kg. 30 Minuten später werden die so behandelten Mäuse in eine Glocke gegeben, worm eine
bestimmte Äthermenge verdampft wird. Nach eingetretener Narkose nimmt man die Mäuse aus der Glocke
und stellt die Narkosedauer in Minuten an dar freien Luft fest.
b) Test am Faden. Man bestimmt diejenige Dosis an Produkt (DE50), die bsi peroraler Verabreichung 90 Minuten
vor dem Versuch bei der Maus 50°/0 der Tiere unfähig macht, einen Klimmzug an einem horizontal
gespannten Faden durchzuführen.
c) Test nach Winter — Flataker. Mittels einer geeigneten photoelektrischen Vorrichtung stellt man fest
und vergleicht vor und nach der Verabreichung des zu untersuchenden Produkts an der Maus die Anzahl der
Durchgänge des Tieres durch ein Strahlenbündel im Innern eines abgeschlossenen Raums, der genügend groß
ist, daß sich das Tier so bequem bewegen kann, ohne das Gefühl der Enge zu haben. Man bestimmt graphisch
durch Vergleich mit Kontrolltieren diejenige Dosis in mg/kg, die bei peroraler Verabreichung 1χ/3 Stunden vor
dem Test eine 50°/0ige Erniedrigung der Spontanaktivität
von Mäusen bewirkt (DE50).
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
A | Potenzierung der Äthernarkose |
Test am Faden DE50 mg/kg |
Test nach Winter— Flataker |
|
B | (Dauer | peroral | DE50 mg/kg | |
in Minuten) | peroral | |||
Produkt | 24 | 8,5 | 2,5 | |
Produkt | 24 | 15 | 2,6 | |
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Die Schmelzpunkte wurden auf der Kofler-Bank bestimmt.
Einer Lösung von 4,4 g Phenthiazin in 40 ecm Dimethylformamid
setzt man 12 ecm einer 18°/0igen
äthanolischen Kaliumäthylatlösung zu und destilliert das Äthanol bei gewöhnlichem Druck ab, bis der Siedepunkt
des reinen Dimsthylformamids erreicht ist. Die warme Flüssigkeit versetzt man mit einer Lösung von
5,05 g 1 - (3'- Chlorpropyl) -4-cyanmethylpiperazin in 10 ecm Dimethylformamid und erhitzt hierauf 17 Stunden
unter Rückfluß. Nach Abkühlen verdünnt man die Masse mit 100 ecm Wasser, extrahiert dreimal mit je 50 ecm
Chloroform und wäscht die vereinigten Chloroformlösungen dreimal mit je 50 ecm Wasser. Dann zieht man
die Chloroformphase mit 50 ecm 10°/0iger Salzsäure und
zweimal mit je 25 ecm Wasser aus. Nach Behandlung der sauren wäßrigen Lösungen mit 30 ecm Natronlauge
(d = 1,33) extrahiert man die in Freiheit gesetzte Base mit Chloroform. Nach Entfernung des Lösungsmittels
erhält man 7 g der rohen Base, die man in 200 ecm einer Mischung gleicher Teile Benzol und Cyclohexan löst und
zur Chromatographie durch 100 ecm Aluminiumoxyd filtriert. Nach Elution mit Gemischen von Benzol und
Cyclohexan und dann Benzol und Essigsäureäthylester und Umkristallisation der isolierten Fraktionen aus
5 6
Cyclohexan erhält man 10-[3'-(4"-Cyanmel;hylpiperazino)- Einengen erhält man 7g des Dijodmethylats, das, aus
propylj-phenthiazin in reiner Form als weißss kristallines 75°/0igem Äthanol umkristallisiert, bei 245°C schmilzt.
Pulver vom F. 1250C.
Das als Ausgangssubstanz verwendete l-(3'-Chlor- Beispiel 6
propyl)-4-cyanmethylpip3razin, dessen Dihydrochlorid 5
bei 186° C schmilzt, wird durch Einwirkung von Thionyl- Man erhitzt eine Lösung von 8,5 g 3-Methyl-10-(3'-p-to-
chlorid auf eine Suspension des l-(3'-Oxypropyl)-4-cyan- luolsulfonyloxypropyl)-phenthiazin und S g Cyanmethyl-
methylpiperazin-dihydrochlorids in Chloroform herge- piperazin in 100 ecm Methyläthylketon 24 Stunden unter
stellt. Das hierfür erforderliche l-(3'-Oxypropyl)-4-cyan- Rückfluß. Nach. Verdampfen des Lösungsmittels unter
methylpiperazin vom Kp.0>5 145 bis 1470C wird durch io gewöhnlichem Druck setzt man 50 ecm Wasser zu dem
Einwirkung von Chloracetonitril auf eine siedende Rückstand zu und extrahiert mit 50 und dann mit
Lösung von Oxypropyl-piperazin in 95%igem Äthanol 25 ecm Chloroform. Dann zieht man die Chloroformphase
in Gegenwart von Natriumbicarbonat erhalten. mit 50 ecm 10°/0iger Salzsäure und 50 ecm Wasser aus,
, . macht die saure wäßrige Phase mit 20 ecm Natronlauge
Beispiel Δ i5 (d = 1,33) alkalisch, extrahiert die in Freiheit gesetzte
Man arbeitet wie im Beispiel 1 beschrieben, geht jedoch Base mit Äther, trocknet die Ätherlösung über wasser-
von 4,6 g Phenthiazin und 5,8 g l-(3'-Chorlpropyl)-4-(2'- freiem Natriumsulfat und dampft auf dem Wasserbad
cyanäthyl)-piperazin aus und erhält so 10-{3'-[4"-(2"'-Cy- zur Trockne ein. Die zurückbleibende feste Base wird
anäthyl)-piperazino]-propyl}-phenthiazin als gelbes Öl, aus Heptan umkristallisiert. Man erhält so 3,2 g 3-Methyl-
dessen in Äthanol hergestelltes Dimaleat (3,8'g) ein ao 10-[3'-(4"-cyanmethylpiperazino)-propyl]-phenthiazin in
kristallines weißes Pulver vom F. 154° C bildet. Form eines weißen kristallinen Pulvers vom F. 1070C.
Das als Ausgangssubstanz verwendete l-(3'-Chlor- Das als Ausgangssubstanz verwendete Cyanmethyl-
propyl)-4-(2'*-cyanäthyl)-piperazin, dessen Dihydrochlorid piperazin vom Kp.0j7 88 bis90°C wird durch Einwirkung
bei 214° C schmilzt, wird durch Einwirkung von Thionyl- von 0,5 Mol Chloracetonitril auf eine siedende Lösung
chlorid auf eine Suspension von l-(3'-Oxypropyl)- 25 von 1 Mol wasserfreiem Piperazin in 95°/oigem Äthanol
4-(2'-cyanäthyl)-piperazin-dihydrochlorid in Chloroform in Gegenwart von 0,7 Mol Natriumbicarbonat erhalten,
hergestellt. Das hierzu erforderliche l-(3'-Oxypropyl)-
4-(2'-cyanäthyl)-piperazin vom Kp.Oi3 145 bis 147°C Beispiel 7
wird durch Umsetzung von Acrylnitril mit einer äthano-
wird durch Umsetzung von Acrylnitril mit einer äthano-
lischen Lösung von Oxypropylpiperazin in Gegenwart 30 Man arbeitet wie im Beispiel 6 beschrieben, geht
einer geringen Menge einer 40°/0igen wäßrigen Lösung jedoch von 8,5 g 3-Methyl-10-(3'-p-toluolsulfonyloxy-
von Benzyltrimethylammoniumhydroxyd bei 50C her- propyl)-phenthiazin und 5,6 g 2'-Cyanäthylpiperazin aus
gestellt. und erhält so 3-Methyl-10-{3'-[4"-(2'"-cyanäthyl)-piper-
Beispiel 3 azino]-propyl}-phenthiazin, ein blaßgelbes Öl, dessen in
35 Äthanol hergestelltes Dimaleat (8,5 g) ein gelbes Pulver
Man vermischt durch Rühren 7,2 g 3-Chlor-10-(3'-piper- vom F. 180° C bildet.
azinopropyl)-phenthiazin mit 2,2 g Triäthylamin und Das als Ausgangssubstanz verwendete Cyanäthylpiper-
und 10 ecm Äthanol. Man läßt bei etwa 6°C eine Lösung azin vom Kp.0t5 110 bis 112°C wird durch Einwirkung
von 1,5 g Chloracetonitril in 2 ecm Äthanol einfließen. von 0,5 Mol Acrylnitril auf eine äthanolische Lösung
Dann läßt man 1Z2 Stunde stehen und erhitzt anschließend 40 von 1 Mol wasserfreiem Piperazin in Gegenwart von
2 Stunden auf dem Wasserbad unter Rückfluß. Nach 30 Tropfen einer wäßrigen 40°/0igen Lösung von Benzyl-
Einengen im Vakuum auf dem Wasserbad setzt man trimethylammoniumhydroxyd bei 50C erhalten.
25 ecm η-Natronlauge zu und extrahiert das Öl dreimal
25 ecm η-Natronlauge zu und extrahiert das Öl dreimal
mit je 20 ecm Äther. Man wäscht zweimal mit je 15 ecm Beispiel 8
Wasser und verrührt die Ätherschicht mit 50 ecm n-Salz- 45
säure. Nach Abdekantieren der wäßrigen sauren Schicht Man erhitzt 5 g 3-Acetylphenthiazin-lO-carbonsäure-
setzt man die Base mit 10 ecm Natronlauge (d = 1,33) 3'-(4"-cyanäthylpiperazino)-propylester auf 160 bis 22O0C
in Freiheit und extrahiert dreimal mit je 25 ecm Äther. unter einem Druck von 2 mm Quecksilbersäule bis zur
Nach Trocknen der Ätherschicht über Kaliumcarbonat Beendigung der CO2-Entwicklung. Man löst die noch
und Einengen erhält man 7 g der rohen Base, die man 50 schwach warme Reaktionsmasse in 50 ecm Chloroform und
aus 50 ecm Äthanol umkristallisiert. Man isoliert so zieht die Lösung mit 20 und dann mit 10 ecm 10°/0iger
5,5 g 3-Chlor-10-[3'-(4"-cyanmethylpiperazino)-propyl]- Salzsäure aus. Nach zweimaligem Waschen mit je 10 ecm
phenthiazin vom F. 960C. Chloroform wird die wäßrige saure Phase mit Natronlauge
■0 ■ · ι 4 (d = 1,33) alkalisch gemacht und die in Freiheit gesetzte
eispiei ^ Base mit Chloroform extrahiert. Nach Entfernen des
Man vermischt durch Rühren 7,2 g 3-Chlor-10-(3'-piper- Lösungsmittels erhält man 3 g der rohen Base, die man
azinopropyl)-phenthiazin mit 10 ecm Acrylnitril, Nach in 120 ecm eines Gemisches aus 2 Teilen Benzol und 1 Teil
Abkühlen auf —6° C setzt man 2 Tropfen einer 40%igen Cyclohexan löst. Diese Lösung chromatographiert man
wäßrigen Lösung von Benzyltrimethylammoniumhy- in einer Kolonne mit 100 g Aluminiumoxyd. Nach Ent-
droxyd zu. Man läßt 1^ Stunde stehen, erhitzt I1J2 Stunden 60 fernen von Nebenprodukten durch Elution mit dem
auf dem Wasserbad unter Rückfluß und erhält so ein Öl, Gemisch Benzol—Cyclohexan isoliert man in einfacher
das in Cyclohexan durch Kratzen kristalisiert. Man Weise die reine Base durch Elution mit Benzol und dann
filtriert, wäscht mit Cyclohexan und erhält 7,2 g 3-Chlor- mit dem Gemisch Benzol—Essigsäureäthylester. Nach
10 -{3' - [4" - (2'" - cyanäthyl) -piperazino] -propyl}-phen- Verdampfen des Lösungsmittels erhält man so 3-Acetyl-
thiazin vom F. 100° C nach Umkristallisieren aus Äthanol. 65 10 - {3' - [4" - (2'" - cyanäthyl) - piperazino] - propyl} - phen-
_ . ·ις thiazin, ein gelbes Öl, dessen in Äthanol hergestelltes
Beispiel 5 Dimaleat ein kristallines gelbes Pulver vom F. 154° C
Man erhitzt 4,1 g 3-Chlor-10-{3'-[4"-(2'"-cyanäthyl)- bildet.
piperazino]-propyl}-phenthiazin mit 50 ecm Methyljodid Den 3-AcetyIphenthiazin-10-carbonsäure-3'-(4"-cyan-
6 Stunden auf dem Wasserbad unter Rückfluß. Durch 70 äthylpiperazino)-propylester vom F. 126°C erhält man
durch Kondensation von 3-Acetylphenthiazin-lO-carbonsäurechlorid
mit l-(3'-Oxypropyl)-4~(2'-cyanäthyl)~piperazin in Toluol durch 7stündiges Sieden unter Rückfluß,
Einer Lösung von 3,5 g3-Cyan-10-(3'-piperazinopropyl)-phenthiazin in 35 ecm Toluol setzt man 1,1 g Triäthylamin
zu und kühlt auf 5° C ab. Man läßt in 5 Minuten eine Lösung von 0,75 g Chloracetonitril in 10 ecm Äthanol
zufließen, laßt dann die Temperatur wieder auf 20° C steigen und erhitzt anschließend 4 Stunden unter Rückfluß.
Nach Abkühlen wäscht man mit Wasser und extrahiert die basischen Produkte mit 40 ecm 10°/0iger
Salzsäure. Die Base wird mit 20 ecm Natronlauge (d = 1,33) in Freiheit gesetzt und mit Chloroform
extrahiert. Dann führt man die rohe Base in einem Gemisch aus Äthanol und Isopropanoi in das Maleat über.
Nach Umkristallisieren aus Isopropanol erhält man 3,3 g 3 - Cyan -10 - [3' - (4" - cyanmethylpiperazino) - propyl]-phenthiazin-monomaleat
in Form eines blaßgelben kristallinen Pulvers vom F. 188° C.
Man löst 3,55 g 3-Cyan-10-(3'-piperazinopropyl)-phenthiazin in 35 ecm Toluol, kühlt auf 5° C ab und versetzt
mit 10 ecm Acrylnitril. Dann gibt man 3 Tropfen einer wäßrigen 40°/oigen Lösung von Benzyltrimethylammoniumhydroxyd
zu und erhitzt 5 Stunden auf dem Wasserbad. Man wäscht mit Wasser und dann mit 40 ecm
lugger Salzsäure, setzt die Base mit Natronlauge in
Freiheit und extrahiert mit Chloroform. Durch Einwirkung einer Lösung von Chlorwasserstoff in Äther auf
die in Äthanol gelöste Base stellt man das Hydrochlorid her. Man erhält so 4 g 3-Cyan-10-{3'-[4"-(2'"-cyanäthyl)-piperazino]
- propyl} - phenthiazin - dihydrochlorid vom F. 222°C.
Einer Suspension von 3,7 g 3-Methylthio-10-(3'-piperazinopropyl)-phenthiazin
in 5 ecm Acrylnitril und 10 ecm Äthanol setzt man bei 13° C 4 Tropfen einer 40°/0igen
wäßrigen Lösung von Benzyltrimethylammoniumhydroxyd zu und erhitzt dann 3 Stunden unter Rückfluß.
Nach Abkühlen entfernt man die unlöslichen Bestandteile durch Filtrieren und bringt die Mutterlauge auf dem
Wasserbad zur Trockne. Der schmierige Rückstand wird in Äthanol in das Maleat übergeführt. Nach Umkristallisieren
aus Isopropanol erhält man 3,2 g 3-Methylthio-10 - {3' - [4" - (2'" - cyanäthyl) - piperazino] - propyl} - phenthiazin-dimaleat
in Form eines kristallinen, weiß-cremefarbenen Pulvers vom F. 1600C.
Das als Ausgangssubstanz verwendete 3-Methylthio-10-(3'-piperazinopropyl)-phenthiazin,
dessen Maleat bei 175° C schmilzt, wird durch Umsetzung eines Überschusses
von wasserfreiem Piperazin mit 3-Methylthio-10-(3'-p-toluolsulfonyloxypropyl)-phenthiazin
in Methyläthylketon durch 20stündiges Sieden unter Rückfluß erhalten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten der allgemeinen Formel
,S.Kohlenwasserstoffrest mit gerader oder verzweigter Kette und 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, X ein Wasserstoff- oder ein Halogenatom oder einen niedrigmolekularen Alkyl-, Alkoxy-, Acyl- oder Carbalkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen Cyan-, Methylthio-, Methansulfonyl- oder Dimethylsulfamidorest und η die Zahl 1 oder 2 bedeutet, sowie von deren Salzen und quaternären Ammoniumderivaten, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Phenthiazin der allgemeinen Formelmit einem Piperazin der allgemeinen FormelY-AN-(CH2)„-CNumsetzt, worin Y den Rest eines reaktionsfähigen Esters, wie beispielsweise ein Halogenatom, oder den Rest eines Sulfonsäureesters bedeutet und die übrigen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, oder daß man ein Phenthiazinderivat der allgemeinen FormelA-Yin der Y den Rest eines reaktionsfähigen Esters bedeutet, mit einem Piperazin der allgemeinen FormelΗ —ΝN—(CH2)„—CNumsetzt, wobei die übrigen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, oder daß man ein Phenthiazinderivat der allgemeinen FormelA —N NHmit einer Verbindung der Formel
Y —(CH2)n —CN,worin Y den Rest eines reaktionsfähigen Esters bedeutet und die übrigen Symbole die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, oder mit Acrylnitril umsetzt oder daß man einen Phenthiazin-lO-carbonsäureester der allgemeinen Formel
,S.A-N Ν —(CH2)„—CN . COO—A—N Ν—(CH2)n—CNin der A einen gesättigten zweiwertigen aliphatischen 70 worin A, X und η die obigen Bedeutungen haben,9 10vorzugsweise auf Temperaturen oberhalb 10O0C er- In Betracht gezogene Druckschriften:hitzt, bis die Kohlendioxydentwicklung beendet ist, Deutsche Patentschrift Nr. 939 630;und die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls USA.-Patentschriften Nr. 2 636 032, 2 766 235;in ihre Salze oder quaternären Ammoniumderivate »Industrie chimique beige«, Bd. 19 [1954], S. 1176 bisüberführt. 5 1196.©909 758/502 2.60·
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Family Cites Families (1)
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Patent Citations (3)
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