DE3928384A1 - Geblaesebrenner fuer heizkessel mit abgasrueckfuehrung - Google Patents
Geblaesebrenner fuer heizkessel mit abgasrueckfuehrungInfo
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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-
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gebläsebrenner für Heiz
kessel mit Abgasrückführung gemäß Oberbegriff des
Hauptanspruches.
Zwecks Reduzierung des sogenannten NOX-Anteiles in den
Abgasen, der neben anderen schädlichen Gasanteilen die
Umwelt belastet, ist es bereits bekannt, einen Teil der
Abgase abzuzweigen, dem Brenner wieder zuzuführen und
der Verbrennungsluft beizumischen. Dies geschieht bis
her in der Weise, daß man eine äußere, gut wärmeiso
lierte Leitung außerhalb des Kessels vorsieht, die den
Gasabzugsbereich des Kessels der Saugseite des Brenner
gebläsegehäuses verbindet. Mit dem Thema der Abgasrück
führung befassen sich auch folgende Druckschriften: DE-
GM 87 08 656, DE-GM 87 16 240 und DE-GM 88 12 090.
Beim Gegenstand des DE-GM's 87 08 656 ist eine lange
Gasrückführleitung vermieden, da hierbei der Brenner
als Sturzbrenner direkt auf dem oberseitigen Feuerraum
verschluß sitzt und die Abgase mit einer relativ kurzen
Leitung aus der dort ebenfalls befindlichen Rauchgas
sammelkammer abgesaugt, dem Gebläse und damit der Ver
brennungsluft zugeführt werden. Beim Gußgliederkessel
nach dem DE-GM 87 16 240 sind an einem oder mehreren
Gliedern Abgasrückführungskanäle direkt mit angegossen,
durch die ebenfalls vom Brennergebläse mit angesaugt
ein gewisser Abgasanteil der Verbrennungsluft zugeführt
wird. Das gleiche Prinzip verfolgt dabei das DE-GM
88 12 090, bei dem die Rückführungsleitung zum Brenner
ebenfalls in die Kesselkonstruktion (bspw. Vorderwand
oder Verschlußtür) integriert ist, wobei auch ein sepa
rates Absauggebläse für die Abgase in Betracht gezogen
wird.
Nach der nicht veröffentlichten DE-P 38 20 671 wird
ebenfalls ein direkt auf der Verschlußtür des Kessels
sitzender Gebläsebrenner vorgeschlagen, dessen Gebläse
saugseite ohne Leitungsverbindung durch eine Öffnung in
der Verschlußtür direkt mit der Abgaskammer in Verbin
dung steht.
Allen vorveröffentlichten Ausführungsformen ist gemein
sam, daß mehr oder weniger lange Abgasrückführleitungen
vorgesehen werden müssen, daß, soweit Gebläse für die
Rückführung vorgesehen sind, es sich dabei um zusätzli
che Gebläse mit Separatantrieb handelt und daß
schließlich die Abgase direkt in die Zuluftöffnung oder
das Brennermischrohr eingeleitet werden und damit der
eigentliche Brenner mit seinem Düsenstock mit den zuge
führten Abgasen belastet wird. Beim DE-GM 88 12 090 ist
außerdem in Betracht gezogen, offenbar um eine solche
Brennerbelastung zu vermeiden, die Ausmündung der Ab
gasrückführleitung in den Flammbereich des Brenners zu
richten. Im Grunde handelt es sich also bei diesen be
kannten Einrichtungen zur Abgasrückführung immer um pe
riphere Maßnahmen und Gestaltungen am Kessel und um den
Brenner herum, nicht unmittelbar aber am Brenner
selbst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, alle für eine
Abgasrückführung notwendigen Elemente auf den unmittel
bar auf dem Feuerraumverschluß sitzenden Gebläsebrenner
zu konzentrieren und zwar mit der Maßgabe, dabei für
völlig getrennte Luft- und Abgasführung und -förderung
auf kurzen Wegen innerhalb des Brenners zu sorgen, ohne
daß dabei der Düsenstock und zugehörige Elemente mit
dem Abgas belastet werden und ohne daß der Antriebs
aufwand im Vergleich zu einem herkömmlichen Gebläse
brenner vergrößert werden muß.
Diese Aufgabe ist mit einem Gebläsebrenner der eingangs
genannten Art nach der Erfindung durch die im Kennzei
chen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und praktische Ausfüh
rungsformen ergeben sich nach den Unteransprüchen.
Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung des Gebläse
brenners beschränkt sich die ganze Abgaszufuhr auf eine
einfache Öffnung im Verschluß des Heizkesselfeuer
raumes, während die ganze Weiterführung der angesaugten
Abgase allein auf den Brenner konzentriert ist, dort
völlig getrennt zur Verbrennungsluftführung erfolgt und
den Düsenstock mit zugehörigen Elementen, wie Zünder,
Düse und Stauscheibe nicht belastet. Für das weitere
Läuferrad, das die Abgase ansaugt, ist kein besonderer
und separater Antrieb erforderlich, da für dessen An
trieb der für das Läuferrad zur Luftförderung sowie
erforderliche Antrieb mit ausgenutzt ist.
Abgesehen vom weiteren Läuferrad für das Abgas besteht
der Mehraufwand für die Brennerausbildung letztlich nur
darin, daß das Luft-/Gasführungsgehäuse zweikammerig,
d. h., mit einer Trennwand versehen werden muß. Dieser
Mehraufwand ist aber minimal, da dies gießtechnisch
problemlos zu bewältigen ist, zumal sich, was noch nä
her erläutert wird, ein solches Gehäuse, umweltfreund
lich kernlos, d. h. "grün ausformen" läßt.
Die Luftzuführungs- und die Abgasführungskammern sind,
was an sich keiner näheren Erläuterung bedarf und senk
recht zu den beiden Laufrädern und in Richtung der Dü
senstockerstreckung gesehen, aus zwei miteinander in
Verbindung stehenden Spiral- bzw. schneckenförmigen
Räumen gebildet, wie dies bei Brennern dieser Art üb
lich ist.
Der erfindungsgemäße Gebläsebrenner einschließlich sei
ner vorteilhaften Weiterbildungen gemäß der Unteran
sprüche wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Dar
stellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Brenner in Anord
nung auf einem Feuerraumverschluß eines Heiz
kessels,
Fig. 2 eine Ansicht des Gebläsebrenners in Pfeil
richtung A gemäß Fig. 1 und
Fig. 3, 4 im Längsschnitt unterschiedliche Ausführungs
formen im Bereich der beiden Laufräder.
Der Gebläsebrenner besteht aus einem heizkesselseitig
offenen, auf den Heizkesselverschluß 8 aufsetzbaren Ge
häuse 1, in dem ein Mischrohr 10 mit Düsenstock 4 und
ein Läuferrad 7 zur Luftförderung auf einer zur Öff
nungsebene des Gehäuses 1 senkrechten Läuferradwelle 5
des Antriebsmotors 5′ angeordnet sind, wobei dem Läu
ferrad 7 antriebsseitig eine Luftzuströmöffnung 28′ in
der benachbarten Gehäusewand zugeordnet ist und die
Verbrennungsluftkammer 3 mit dem Innenraum des Misch
rohres 10 in Verbindung steht. Die Verschlußplatte 8,
bei der es sich im Beispiel um die Feuerraumverschluß
tür handelt, gehört dabei gleichermaßen zum hier nicht
dargestellten Heizkessel, aber auch zum Gehäuse 1 des
Brenners, da ohne eine derartige Verschlußplatte 8 der
Brenner nicht funktionsfähig wäre und andererseits der
Heizkessel nicht betrieben werden könnte. Zweckmäßig,
und wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist dabei die Ver
schlußplatte 8 als Kesselverschlußtür ausgebildet.
Für einen derartigen Gebläsebrenner ist nun zur Lösung
der gestellten Aufgabe eine Gestaltung dahingehend we
sentlich, daß das Läuferradgehäuse 1 unter Ausbildung
einer verschlußplattenseitigen Abgaskammer 2 und einer
sich dazu parallel erstreckenden Verbrennungsluftkammer
3 durch eine vom Düsenstock 4 und der Läuferradwelle 5
durchgriffenen Trennwand 6 geteilt ist, daß ferner in
der Abgaskammer 2 auf der in diese ragenden Läufer
radwelle 5 ein weiteres Läuferrad 7′ angeordnet ist,
dem saugseitig in der Verschlußplatte 8 eine Abgasan
saugöffnung 9 zugeordnet ist, und daß schließlich das
Mischrohr doppelwandig ausgebildet ist, und der Innen
raum 11 der Doppelwand einerseits mit der Abgaskammer 2
in Verbindung steht und andererseits mit einer in Aus
düsrichtung orientierten Öffnung 12 versehen ist. Wie
ohne weiteres aus Fig. 1 erkennbar, ist dabei, abgese
hen von der Abgasansaugöffnung 9 in der Verschlußplatte
8 die gesamte Abgasrückführung im Brenner bzw. im Bren
nergehäuse 1 konzentriert, wobei die vom weiteren Läu
ferrad 7′ angesaugten Abgase auf kürzestem Wege und
ohne sich mit der durch die Luftzuströmöffnung 28′ zu
strömenden Luft zu vermischen, zum Mischrohr 10 ge
langt, dort aber nicht in den Innenraum, in dem sich
der Düsenstock 4 befindet, sondern in den im Quer
schnitt ringförmigen Innenraum 11 der Doppelwand, aus
dem das unter Druck stehende Abgas als Schlauchströmung
aus der ringförmigen Abgasaustrittsöffnung 12 austritt.
Statt der ringförmigen Öffnung kann auch eine Mehrzahl
von Einzelöffnungen vorgesehen sein. Die Orientierung
der Öffnungen kann dabei in bezug auf die Mischrohr
längsachse quer bis parallel zu dieser vorgesehen wer
den.
Um die Montage bzw. Demontage der beiden Läuferräder 7,
7′ zu erleichtern und um diese mit dem Antriebsmotor 5′
als komplette Einheit ein- bzw. ausbauen zu können, ist
die Verbrennungsluftkammer 3 des Läuferradgehäuses 1
mit einer alle zum Brenner und zum Gebläse gehörenden
Elemente tragenden Platte 13 verschlossen und ferner
ist auf der Welle 5 zwischen den beiden Laufrädern 7,
7′ eine die in der Trennwand 6 angeordnete Durchgriffs
öffnung 14 verschließende Scheibe 15 angeordnet, die in
bezug auf den Durchmesser des weiteren Läuferrades 7′
durchmessergrößer bemessen ist. Vorteilhaft ist dabei,
und wie ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlich, am Rand der
Durchgriffsöffnung 14 oder am Rand der Scheibe 15
(nicht dargestellt) mindestens ein magnetisches Haft
element 16 angeordnet. Dieses Haftelement 16 kann Ring
form haben oder aber auch aus mehreren Einzelmagneten
bestehen, die im Ringverband angeordnet sind. Zweck
mäßig und wie dargestellt, ist dabei im Auflagebereich
der Scheibe 15 an der Trennwand 6 eine Ringdichtung
15′ vorgesehen, um eine gasdichte Trennung der beiden
Kammern 2, 3 zu gewährleisten. Eine Anbindung des wei
teren Läuferrades 7′ an die Läuferradwelle 5 ist jedoch
auch gemäß Ausführungsbeispiel in Fig. 4 möglich, die
ohne Scheibe 15 auskommt und eine separate Lagerung des
Läuferrades 7′ für die Abgasrückführung vorsieht, wobei
das weitere Läuferrad 7′ mit einer mehr oder weniger
elastischen Kupplung, wie dargestellt, mit dem Läufer
rad 7 gekoppelt ist.
Um den gewünschten Abgasteil aus dem zum Brenner gehö
renden Heizkessel aus einem Bereich abziehen zu können,
in dem die Abgase schon eine gewisse Abkühlung erfahren
haben, ist die Abgasansaugöffnung 9 unmittelbar benach
bart zum Anschlußrand 17 der Verschlußplatte 8 und zum
Zentrum des weiteren Läuferrades 7′ angeordnet. Damit
fluchtet die Abgasöffnung 23 mit dem tiefstliegenden
Bereich des Feuerraumes, sofern der Feuerraum mit sei
ner Längsachse horizontal angeordnet ist. Bei Anordnung
eines solchen Brenners auf einem Sturzbrennerkessel,
bei dem sich die Abgassammelkammer ebenfalls oben und
unmittelbar unter dem Brenner befindet, oder bei einem
horizontal aufgestellten Kessel, bei dem aufgrund der
Ausbildung der Brennkammer (Brennkammer ohne Boden)
die Abgase unmittelbar benachbart zur Verschlußplatte 8
in den Rauchgasabzug gelangen, wird der Brenner so an
geordnet, daß sich die Abgasansaugöffnung 23 benachbart
zum Rauchgasabzug befindet. Wie in Fig. 1 strichpunk
tiert angedeutet, kann dabei vorteilhaft vor der An
saugöffnung 23 eine Abschirmblende 29 vorgesehen wer
den, die eine unmittelbare Zuströmung der Abgase in die
Ansaugöffnung 23 verhindert und einen Abgasanteil an
saugen läßt, der durch die benachbarte Feuerraumwand,
die zudem in der Regel mit Rippen versehen ist, inten
siv gekühlt wurde.
Was das doppelwandige Mischrohr 10 betrifft, so ist
dieses aus einer Innenhülse 10′ und aus einer Außen
hülse 10′′ gebildet, wobei die Außenhülse an ihrem in
die Abgaskammer 2 einragenden Teil 18 mindestens eine
Abgaseinströmöffnung 18′ aufweist. Die Doppelwände des
Mischrohres 10 sind dabei zweckmäßig vor der in Ausdüs
richtung orientierten Öffnung 12 kegelstumpfförmig und
in Ausdüsrichtung konvergierend ausgebildet, wodurch
die zugeführten Abgase in die vor der Stauscheibe 30
brennende Flamme des Brenners geleitet werden. Die mün
dungsseitigen Endränder 19 der beiden Hülsen 10′, 10′′
können dabei, was allerdings nicht besonders darge
stellt ist, relativ zueinander verstellbar ausgebildet
sein. Diesbezüglich bedarf es nur entsprechend ringför
miger Aufsätze entweder an der Innenhülse 10′ und/oder
an der Außenhülse 10′′, wodurch die Möglichkeit gegeben
ist, Einfluß auf die Richtung des ausströmenden "Abgas
schlauches" nehmen zu können, um dadurch eine optimale
Einstellung bezüglich der angestrebten NOX-Reduzierung
zu ermöglichen.
Bezüglich der mit Abgasen belasteten Abgaskammer 2 im
Gehäuse 1 sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten
gegeben. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 ist die
Innenwand der Abgaskammer 2 mit einem geeigneten Iso
lierbelag 20 versehen, der nicht nur im Bereich des
Läuferrades 7′ vorgesehen ist, sondern der auch den Be
reich der Kammer 2 erfaßt, in dem sich das Mischrohr 10
erstreckt. Gemäß Fig. 1 und Fig. 4 ist es aber auch
möglich, das weitere Läuferrad 7′ in einer Kapsel 21
(bspw. aus dünnem Edelstahlblech) anzuordnen, die in
ihrer verschlußseitigen Wand 22 mit einer Saugöffnung
23 und in ihrer Umfangswand 24 mit einer Abgasausblas
öffnung 25 versehen ist. Beim Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 ist dabei die Kapsel 21 mit einem ausgehalsten
Öffnungsrand 26 in die Durchgriffsöffnung 14 der Trenn
wand 6 eingepaßt angeordnet. Die Scheibe 15 kann dabei
ebenfalls aus einem Edelstahlblech ausgebildet sein.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 umschließt die
Kapsel 21 das Läuferrad 7′ vollständig, d. h., die Kap
sel 21 ist hierbei in der antriebsseitigen Wand 22′ mit
einer die Welle 5 umfassenden Durchgriffsöffnung 27
versehen. Das dort dargestellte Lager ist dabei (nicht
dargestellt) gegen evtl. zuströmende Abgase in geeigne
ter Weise abgedichtet, sofern die Durchgriffsöffnung 27
nicht selbst mit einer Dichtung versehen ist.
Auf das Mischrohr 10 zurückkommend, ist dieses in Rück
sicht auf eine einfache Ausbildung und montagefreundli
che Anordnung vorteilhaft derart ausgebildet, daß die
Innenhülse des Mischrohres 10 zuströmseitig mit einem
Bördelrand 27 von der Luftkammer 3 her an der Trennwand
6 befestigt ist. Die Außenhülse 10′′ des Mischrohres 10
besteht dabei, wie in Fig. 1 dargestellt, aus einem mit
mindestens einer Gaseinströmöffnung 18′ versehenen, in
der Abgaskammer 2 angeordneten Hülsenteil 28 und aus
einem vorderen Hülsenteil 29. Dabei können vorteilhaft
die Kapsel 21 und das Hülsenteil 28 zu einem Teil zu
sammengefaßt ausgebildet sein, das aus einem entspre
chenden Blechzuschnitt aus bspw. dünnem Edelstahlblech
geprägt bzw. tiefgezogen wird. Da das Gehäuse 1 zur
Seite der Verschlußplatte 8 hin offen ist, bestehen
keine Schwierigkeiten ein solches Teil in das Gehäuse
einzusetzen.
Wie aus der Darstellung des Läuferradgehäuses 1 erkenn
bar, sind alle sich in Richtung des Düsenstockes 4 bzw.
der Welle 5 erstreckenden Wände schwach geneigt ange
legt, wodurch dieses "grün ausgeformt", d. h., ohne
Kerne ausgeformt werden kann.
Claims (15)
1. Gebläsebrenner für Heizkessel mit Abgasrückfüh
rung, bestehend aus einem heizkesselseitig offe
nen, auf den Heizkesselverschluß aufsetzbaren Ge
häuse, in dem ein Mischrohr mit Düsenstock und Ge
bläselaufrad auf einer zur Öffnungsebene des Ge
häuses senkrechten Welle des Antriebsmotors ange
ordnet sind, wobei dem Läuferrad zur Luftförderung
antriebsseitig eine Luftzuströmöffnung in der be
nachbarten Gehäusewand zugeordnet ist und die
Laufradkammer mit dem Innenraum des Mischrohres in
Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Läuferradgehäuse (1) unter Ausbildung ei ner verschlußplattenseitigen Abgaskammer (2) und einer sich dazu parallel erstreckenden Verbren nungsluftkammer (3) durch eine vom Düsenstock (4) und der Läuferradwelle (5) durchgriffenen Trenn wand (6) geteilt ist,
daß in der Abgaskammer (2) auf der in diese ragen den Läuferradwelle (5) ein weiteres Läuferrad (7′) angeordnet ist, dem saugseitig in der Verschluß platte (8) eine Abgasansaugöffnung (9) zugeordnet ist, und
daß das Mischrohr (10) doppelwandig ausgebildet ist, und der Innenraum (11) der Doppelwand einer seits mit der Abgaskammer (2) in Verbindung steht und andererseits mit mindestens einer Abgasaus trittsöffnung (12) versehen ist.
daß das Läuferradgehäuse (1) unter Ausbildung ei ner verschlußplattenseitigen Abgaskammer (2) und einer sich dazu parallel erstreckenden Verbren nungsluftkammer (3) durch eine vom Düsenstock (4) und der Läuferradwelle (5) durchgriffenen Trenn wand (6) geteilt ist,
daß in der Abgaskammer (2) auf der in diese ragen den Läuferradwelle (5) ein weiteres Läuferrad (7′) angeordnet ist, dem saugseitig in der Verschluß platte (8) eine Abgasansaugöffnung (9) zugeordnet ist, und
daß das Mischrohr (10) doppelwandig ausgebildet ist, und der Innenraum (11) der Doppelwand einer seits mit der Abgaskammer (2) in Verbindung steht und andererseits mit mindestens einer Abgasaus trittsöffnung (12) versehen ist.
2. Brenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungsluftkammer (3) des Gehäuses
(1) mit einer alle zum Brenner und zum Gebläse ge
hörenden Elemente tragenden Platte (13) verschlos
sen ist und daß auf der Welle (5) zwischen den
beiden Laufrädern (7, 7′) eine in der Trennwand
(6) angeordnete, in bezug auf das weitere Läufer
rad (7′) durchmessergrößere Durchgriffsöffnung
(14) verschließende Scheibe (15) angeordnet ist.
3. Brenner nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Rand der Durchgriffsöffnung (14) oder am
Rand der Scheibe (15) mindestens ein magnetisches
Haftelement (16) angeordnet ist.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abgasansaugöffnung (9) unmittelbar benach
bart zum Anschlußrand (17) der Verschlußplatte (8)
und zum Zentrum des weiteren Läuferrades (7′) an
geordnet ist.
5. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das doppelwandige Mischrohr (10) aus einer In
nenhülse (10′) und aus einer Außenhülse (10′′) ge
bildet ist, wobei die Außenhülse (10′′) an ihren in
die Abgaskammer (2) einragenden Teil (18) minde
stens eine Abgaseinströmöffnung (18′) aufweist.
6. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Doppelwände des Mischrohres (10) vor der
Abgasaustrittsöffnung (12) kegelstumpfförmig und
in Ausdüsrichtung konvergierend ausgebildet sind.
7. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mündungsseitigen Endränder (19) der beiden
Hülsen (10′, 10′′) relativ zueinander verstellbar
ausgebildet sind.
8. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwand der Abgaskammer (2) mit einem
Isolierbelag (20) versehen ist.
9. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das weitere Läuferrad (7′) in einer Kapsel
(21) angeordnet ist, die in ihrer verschlußseiti
gen Wand (22) mit einer Saugöffnung (23) und in
ihrer Umfangswand (24) mit einer Abgasauslaßöff
nung (25) versehen ist.
10. Brenner nach Anspruch 2 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapsel (21) mit einem ausgehalsten Öff
nungsrand (26) in die Durchgriffsöffnung (14) der
Trennwand (6) eingepaßt angeordnet ist.
11. Brenner nach Anspruch 2 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapsel (21) in der antriebsseitigen Wand
(22′) mit einer die Welle (5) umfassenden Durch
griffsöffnung (27) versehen ist.
12. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenhülse (10′) des Mischrohres (10) zu
strömseitig mit einem Bördelrand (27) von der
Luftkammer (3) her an der Trennwand (6) befestigt
ist.
13. Brenner nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenhülse (10′′) des Mischrohres (10) aus
einem mit mindestens einer Abgaseinströmöffnung
(18′) versehenen, in der Abgaskammer (2) angeord
neten Hülsenteil (28) und einem vorderen Hülsen
teil (29) gebildet ist.
14. Brenner nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapsel (21) und das Hülsenteil (28) zu ei
nem Teil zusammengefaßt ausgebildet sind.
15. Brenner nach einem der Ansprüche 1, 5, 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mindestens eine Abgasaustrittsöffnung (12)
in bezug auf die Längsachse des Mischrohres (10)
quer bis parallel zu dieser orientiert angeordnet
ist.
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