15.4. 8.00 Uhr

„Regionale“ Produkte nicht automatisch regionalLink öffnen

Der Begriff „regional“ ist im Gegensatz zu „bio“ gesetzlich nicht geschützt. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass als regional verkaufte Produkte gar nicht aus der Nähe kommen. „Regional kann mehr oder weniger alles heißen“, so Jürgen König, der Leiter des Departments für Ernährungswissenschaften der Universität Wien im Gespräch mit noe.ORF.at. Mehr dazu in noe.ORF.at

Obst und Gemüse auf dem Markt
12.4. 8.00 Uhr

Geplanter Bundestrojaner sorgt für Kritik von Datenschützern

Die Bundesregierung hat erneut einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der den Einsatz eines so genannten Bundestrojaners ermöglichen soll. Damit soll verschlüsselte Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp und Signal direkt auf dem Endgerät der Betroffenen überwacht werden. Datenschützer warnen vor einem gefährlichen Präzedenzfall und tiefgreifenden Eingriffen in die Privatsphäre.

Ein Passwort wird auf einem Laptop eingegeben. Auf dem Schirm sind die Worte „Enter Password“ zu lesen.
8.4. 12.05 Uhr

Hohe Kaution bei 123-Transporter

Zahlreiche Kundinnen und Kunden haben sich in den vergangenen zwei Jahren bei der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich über die Vermietungsfirma 123-Transporter aus Niederösterreich beschwert. Eine nur in den AGB angeführte Kaution, die schleppende Rückzahlung und ein für Kunden ungünstiges Abo stießen ihnen sauer auf, so die AK in einer aktuellen Aussendung.

Screenshot 123-Transporter Website
8.4. 9.10 Uhr

Digital Markets Act: Wie Apples „Ökosystem“ geöffnet werden soll

Mit dem Digital Markets Act (DMA) will die Europäische Union die Marktmacht der US-Tech-Konzerne regulieren. Unternehmen, die aufgrund ihrer Marktstellung den Zugang anderer Anbieter zum Markt blockieren können, werden verpflichtet, ihre Systeme zu öffnen. Auch Apple soll sein penibel geschlossenes System für Drittanbieter zugänglich machen. Das Unternehmen sieht einen Angriff auf die Privatsphäre.

Apple Logo auf einem apple Store in Washington
5.4. 8.00 Uhr

Fahrradkindersitze: Gute Modelle in allen Preisklassen

Ob Fahrradtour ins Grüne oder alltägliches Radeln durch die Stadt: Ist man mit kleinem Kind unterwegs, muss dieses im Kindersitz und mit Helm gut gesichert transportiert werden. Die deutsche Stiftung Warentest hat elf Kindersitze für das Fahrrad getestet. Das Ergebnis: Gute Modelle gibt es ab 70 Euro.

Zwei Fahrradfahrer unterwegs, beide mit Kindersitzen
4.4. 10.45 Uhr

Frust über Internetanbieter und Paketdienste hat zugenommen

„Wir haben Sie leider nicht angetroffen.“ Diesen Satz lesen Konsumentinnen und Konsumenten, die auf ein Paket warten, gar nicht gerne, besonders dann nicht, wenn man schon stundenlang zu Hause wartet, um das Paket in Empfang zu nehmen. Auch der Ärger über Mobilfunker hat stark zugenommen, die Regulierungsbehörde RTR sieht die Politik in der Pflicht.

Ein Kastenwagen der Post mit offenem Kofferraum. Davor steht ein Mitarbeiter, der Pakete ein- und ausräumt
2.4. 13.30 Uhr

OGH-Urteil zu Kreditbearbeitungsgebühren: Rückzahlungen wahrscheinlich

Vergangene Woche hat der Oberste Gerichtshof (OGH) die von der BAWAG und der Santander Bank eingehobenen Kreditbearbeitungsgebühren für unzulässig erklärt. Das Urteil könnte weitreichende Folgen für Kreditnehmende haben. Aus Sicht von Verbraucherschützerinnen und Verbraucherschützern müssen alle Banken die Gebühren erstatten, die Verjährungsfrist beträgt 30 Jahre.

Euroscheine und -münzen
1.4. 18.30 Uhr

Rückruf bei Tony’s Chocolonely wegen Steinchen

Der niederländische Schokoladenhersteller Tony’s Chocolonely ruft seine „Zartbitter Mandel Meersalz“-Tafelschokolade zurück. Grund dafür ist das mögliche Risiko kleiner Steinchen im Produkt.

31.3. 14.00 Uhr

Phishing-SMS: Firewall soll Problem eindämmen

In Deutschland soll eine SMS-Firewall das Problem mit Betrugsnachrichten eindämmen. Auch in Österreich wird über neue Maßnahmen diskutiert, bestätigen Mobilfunkunternehmen und die Regulierungsbehörde. Doch das deutsche Modell wird in Österreich wohl so nicht kommen.

Phishing-SMS
28.3. 9.00 Uhr

Österreich beim Glasfaserausbau im Schneckentempo unterwegs

Der Ausbau des Glasfasernetzes lahmt in Österreich erheblich. Länder wie Rumänien, Frankreich und die Niederlande sind der Alpenrepublik mittlerweile weit voraus, warnen Experten. Wenn das so weitergeht, droht Österreich bei wichtigen Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing den Anschluss zu verlieren.

Kabelbündel aus Glasfaser