DE521148C - Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen - Google Patents
Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei PoliermaschinenInfo
- Publication number
- DE521148C DE521148C DER79283D DER0079283D DE521148C DE 521148 C DE521148 C DE 521148C DE R79283 D DER79283 D DE R79283D DE R0079283 D DER0079283 D DE R0079283D DE 521148 C DE521148 C DE 521148C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vertical adjustment
- polishing
- lever
- polishing pad
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B41/00—Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Es sind Maschinen zum Polieren von .Holzflächen
bekannt, bei welchen das Werkzeug — der kreisende Polierballen — mit seinem
Antriebe in einem Wagen oder Schlitten gelagert ist und bei welchen die Veränderung
des senkrechten Werkzeugabstandes von der Arbeitsfläche dadurch bewirkt wird, daß die
ganze Fahrbahn des Wagens senkrecht verstellbar ist. Gegenüber den ebenfalls bekannten
Einrichtungen zur Vertikalverstellung des Werkzeuges, die unmittelbar an dessen Träger angebracht sind und also dessen
horizontale Bewegung mitmachen, daher ihre Bedienung nur dann möglich ist, wenn der
Werkzeugträger in Reichweite sich befindet, besitzt die Vertikalverstellung der ganzen Fahrbahn
den bei den notwendigerweise großen horizontalen Abmessungen einer Holzpoliermaschine
erheblichen Vorteil, daß die Vertikalverstellung des Werkzeuges jederzeit vorgenommen
werden kann, also auch dann, wenn der Werkzeugträger außer Reichweite des die Maschine bedienenden Arbeiters gelangt.
Soweit bisher bekannt geworden, werden zur Vertikalverstellung der Fahrbahn des
Werkzeuges von Poliermaschinen entweder Schraubenspindeln oder ausschwenkbare Parallelogrammführungen
verwendet. Die vorgenannten Einrichtungen weisen nun Mängel auf, deren Beseitigung zur Aufgabe der vorliegenden
Erfindung gemacht wurde.
Der Nachteil der Fahrbahnhöhenverstellung vermittels Schraubenspindeln, liegt darin,
daß zum Zwecke von deren gleichzeitiger Drehung von einer Antriebsstelle aus ein aus
verschiedenen Wellen, deren Lagerungen, Kegelrädern u. dgl. Mitteln bestehendes Getriebe
nötig ist, dessen Herstellung und Einbau unverhältnismäßig großen Kostenaufwand bedingt. Ferner ist bei einem solchen
Getriebe nicht, oder doch nur sehr schwierig, die für die Arbeitsweise einer Holzpoliermaschine
unerläßliche Bedingung erfüllbar, die darin besteht, daß der die Maschine bedienende
Arbeiter jeden Augenblick in der Lage sein muß, durch einen einfachen Handgriff
den Polierballen schnell von der Arbeitsfläche abheben zu können, wobei aber die eigentliche Höheneinstellung des Polierballens,
die den jeweils richtigen Arbeitsdruck ergibt, nicht geändert werden darf, damit beim Weiterarbeiten, d. h. wenn der
Polierballen wieder auf die Arbeitsfläche gesenkt wird, der richtige Arbeitsdruck, auf
den es sehr ankommt, sofort wieder vorhanden ist und nicht erst jedesmal neu eingestellt
zu werden braucht.
Die Höhenverstellung der Fahrbahn vermittels einer ausschwenkbaren Parallelogrammführung
ist zwar schon eine bessere Lösung der Aufgabe, aber auch sie besitzt noch Nachteile, welche in den vielen leicht
wackelig werdenden Gelenken und vor allem in dem Umstände begründet hegen, daß die
Höhenverstellung des Werkzeuges nicht vertikal geradlinig, sondern kreisbogenförmig· erfolgt.
Die Verstellung der Parallelogramm-
führung geschieht in der Weise, daß zwei der Parallelogrammstützen auf einer gemeinsamen
Welle befestigt sind, die durch ein Getriebe, beispielsweise ein Schneckengetriebe,
gedreht wird. Da nun die Gelenkpunkte der Stützen, an die die Fahrbahn angeschlossen
ist, in Kreisbögen sich bewegen, so ist, wie eine einfache Überlegung ergibt, je nach der
mehr oder weniger großen Neigung der Par-ίο allelogrammstützen eine ganz verschieden
große Drehzahl des zum Antrieb des Einstellgetriebes dienenden Handrades erforderlich,
um eine Vertikalverstellung des Werkzeuges um den gleichen Betrag herbeizuführen. Der
die Maschine bedienende Arbeiter kann daher niemals ein sicheres Gefühl dafür -erlangen,
wieviel er das Handrad zu drehen hat, um eine bestimmte Vermehrung oder
Verminderung des Arbeitsdruckes zu erzielen, da die hierzu notwendige Drehzahl des Handrades
je nach der von der Stärke des Arbeitsstückes anhängigen Neigung der TPärallelogrammstützen
ganz verschieden groß ist.
Durch die den Gegenstand dieses Patents bildende Einrichtung zur Höhenverstellung
der Fahrbahn werden nun alle vorstehend erörterten Mangel vollkommen vermieden.
Zum besseren Verständnis der folgenden Beschreibung sei vorweg noch bemerkt, daß
die Poliermaschine, bei der der Erfindungsgegenstand Anwendung findet,, in bekannter
Weise aus einem zur Aufnahme der Arbeitsstücke dienenden Tisch besteht, an dessen
Langseiten Laufschienen angebracht sind, auf denen vermittels Rollen ein Fahrgestell läuft,
das zweckmäßig als Längswagen bezeichnet wird. In diesem Längswagen ist die Fahrbahn
für den , den Polierballen tragenden Wagen angeordnet. Letzterer sei Querwagen
genannt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. In allen Abbildungen haben die gleichen Teile gleiche Bezugsziffern.
Abb. ι zeigt eine Ansicht des aus zwei Stahlrohren 1 und 2 und zwei Flacheisenplatten 3 und 4 bestehenden Rahmens, der
die Fahrbahn für den Querwagen S bildet. In Abb. 2, 3 und 4 ist die senkrechte Führung
des Rahmens in den Seitenplatten 6 und 7 des Längswagens, ferner die Einrichtung zum
Heben und Senken des Rahmens dargestellt. Letztere besteht aus einer in den Längswagenseitenplatten
6 und 7 drehbar gelagerten Welle 8, auf die zwei Zahnräder 9 und 10
aufgefedert sind, die in entsprechende Verzahnungen (Zahnstangen) 11 und 12 der ■Flacheisenplatten 3 und 4 eingreifen. Eine Verdrehung
der Welle 8 muß somit eine Vertikalverstellung des Fahrbahnrahmens zur Folge haben.
Wie weiter aus Abb. 6 und 7 hervorgeht, ist auf der Welle 8 drehbar ein als Getriebegehäuse
ausgebildeter Hebel 13 gelagert, der mit einem Handgriff 14 versehen ist. Abb. 5
zeigt eine Ansicht dieses Hebels. Aus Abb. 5 ist auch ersichtlich, wie die Schnitte durch
das Getriebe gelegt sind. Den Schnitt a-b zeigt Abb. 6, den Schnitt a-c Abb. 7.
Das in dem Hebel 13 untergebrachte Getriebe (Abb. 6) besteht aus einem auf die
Welle 8 auf gefederten Zahnrad 15, das in ein
Ritzel 16 eingreift, welches auf einem Bolzen
17 gelagert ist. Auf das Ritzel 16 ist wieder ein Zahnrad 18 aufgefedert, das in ein Ritzel
19 eingreift, dessen Schaft 20 in einer Bohrung
des Gehäuses 13 gelagert ist. Das Ritzel 19 kann vermittels des Handrades 21
gedreht werden.
Mit der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist nun eine Verdrehung der Welle 8
zum Zwecke der Vertikalverstellung des Fahrbahnrahmens auf zweifache Art möglich,
nämlich entweder durch Schwenken des Hebels 13 mit dem Handgriff 14 oder durch
Drehen des Handrades 21. In ersterem Falle,
der der Schnellverstellung entspricht, muß das Getriebe relativ zum Hebel 13 stillstehen,
in letzterem, der der Feineinstellung zur genauen Regulierung des Arbeitsdruckes ent- go
spricht, darf der Hebel 13 keine Bewegung machen.
Durch das Eigengewicht des Fahrbahnrahmens
mit dem Querwagen, das den. beim Polieren erforderlichen Arbeitsdruck um ein
Vielfaches übersteigt, werden sowohl auf den Hebel 13 als auch auf das Ritzel 19, 20 Kräfte
übertragen, die eine Drehung dieser Teile und damit ein unbeabsichtigtes Senken des
Fahrbahnrahmens zur Folge haben würden, wenn nicht eine Einrichtung vorhanden wäre,
durch die das verhindert wird. Diese noch näher zu beschreibende Einrichtung besteht
hinsichtlich des Hebels 13 in einem an der
Seitenplatte 6 des Längswagens vorgesehenen festen Anschlag hinsichtlich des Ritzels 19, 20
in selbsttätiger Sperrung desselben.
Die Sperrvorrichtung für das Ritzel kann beispielsweise nach Art im Hebezeugbau bekannten
sogenannten Lastdruckbremse ausgebildet sein oder in einem einfachen Klinkengesperr
bestehen. Erstere hat den Nachteil, daß sich bei ihr leicht ein die genaue Höheneinstellung beeinträchtigender toter
Gang einstellt, während letzteres nicht die wünschenswerte Einfachheit der Bedienung
besitzt, da vor jedesmaligem Senken immer erst die Sperrklinke ausgehoben werden
müßte.
Bei dem Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist deshalb eine Schraubenfederkupplung
zur Sperrung des Ritzels
vorgesehen, deren Ausbildung die Abb. 6 zeigt. Auf den Ritzelschaft 20 ist eine Büchse
22 auf gefedert, die einen zylindrischen Ansatz 23 besitzt, der mit einem am Gehäuse 13
befindlichen gleichachsig«! Ansatz 24 gleichen Durchmesser hat. Über die beiden Ansätze
23 und 24 ist spielfrei (eine Schraubenfeder 25 gelegt, deren beide Enden radial abgebogen
sind. Diese Enden dsr Schraubenfeder legen sich mit etwas Spiel gegen einen
in die Nabe des Handrades 21 eingesetzten Bolzen an, der durch eine Aussparung des
Bundes der Büchse 22 hindurchgeht. Das Handrad ist im übrigen lose drehbar auf
der Büchse 22 und nimmt diese vermittels des erwähnten Bolzens mit.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist nun folgende: Wird das Handrad
21 nach rechts gedreht, so wird die Büchse 22 mitgenommen und somit auch das
Ritzel 19 gedreht. Dessen Drehung bewirkt über die Räder 18, 16, 15 Drehung der
Welle 8 und dadurch Heben des Fahrbahnrahmens. Wird das Handrad losgelassen, nachdem die gewünschte Höheneinstellung des
Fahrbahnrahmens erreicht ist, so zieht sich die Schraubenfeder über den Zylindern 23
und 24 zusammen und verhindert dadurch eine Drehung der Büchse 22 nach links. Die
eingestellte Höhenlage des Fahrbahnrahmens ist dadurch gesichert. Soll derselbe nun gesenkt
werden, so wird das Handrad nach links gedreht, was zur Folge hat, daß der in die Handradnabe eingesetzte Bolzen sich
gegen die Abbiegung der Schraubenfeder bei 24 anlegt und damit deren Sperrwirkung
aufhebt. Der Fahrbahnrahmen senkt sich nun so lange, als die Aufhebung der Sperrwirkung
anhält, d. h. so lange, als das Handrad nach links gedreht wird. Hört die Drehung
des Handrades auf, so setzt die Sperrwirkung der Schraubenfeder augenblicklich wieder ein, und der Fahrbahnrahmen steht
still. Die vorher erwähnte Abbiegung beider Enden der Schraubenfeder ist deshalb nötig,
damit bei Drehung des Handrades nach rechts auch die Schraubenfeder an der Drehung
teilnimmt, zu dem Zweck, daß ihre Abbiegung bei 24 stets den gleichen kleinen Abstand
von dem Mitnehmerbolzen beibehält. Dadurch wird ein geringer toter Weg des Handrades vor Einleitung des Senkens des
Fahrbahnrahmens erreicht.
Aus Abb. 7 und 8 der Zeichnung ist die Ausführung des festen Anschlages für den
Hebel 13 ersichtlich. Dieser Anschlag besteht aus einer in das Hebelgehäuse 13 bei c
eingesetzten Büchse 26, deren Bund sich gegen ein Anschlagstück 27 stützt. Letzteres ist an
einem an die Seitenplatte 6 des Längswagens angeschraubten Segment 28 befestigt. Das in
dem Hebel 13 untergebrachte Getriebe wirkt infolge der Sperrung des Ritzels 19 genau so,
als ob der Hebel 13 mit der Welle 8 starr
verbunden wäre. Durch Schwenken des Hebels 13 mit dem Handgriff 14 nach rechts
kann also die Welle 8 gedreht und damit der Fahrbahnrahmen gehoben werden.: Wird der
Hebel 13 freigegeben, so schwingt er unter dem Einfluß des Eigengewichts des Fahrbahnrahmehs
so weit nach links herum, bis der Bund der Büchse 26 sich gegen den Anschlag 27 anlegt. In dieser Lage des Hebels
13, die als Arbeitslage zu bezeichnen sein würde, erfolgt die Höheneinstellung des Fahrbahnrahmens,
wodurch sowohl der Polierballen in die der Stärke des zu polierenden Arbeitsstückes entsprechende Höhenlage gebracht
als auch der jeweils erforderliche Arbeitsdruck durch Zusammenpressen der im Polierballen angeordneten Federn eingestellt
wird. Da, wie vorher beschrieben, beim Schwenken des Hebels 13 in dem zur Höheneinstellung
dienenden Getriebe keine Bewegung eintritt, so ist, wenn der Polierballen
nach erfolgtem Abheben von der Arbeitsfläche wieder auf dieselbe gesenkt ist, die
Höheneinstellung und der Arbeitsdruck des Polierballens wieder genau so wie vor dem
Abheben.
Die Lage des Hebels 13, die er bei von der Arbeitsfläche abgehobenem Polierballen
einnimmt, sei als Ruhelage bezeichnet. Uni den Hebel 13 in dieser Ruhelage zu sichern,
ist folgende Einrichtung getroffen: Die Büchse 26 besitzt eine Bohrung, in welcher
ein Bolzen 29 längsverschieblich angeordnet ist. Der Bolzen 29 hat ein Bund, an das
sich ein konischer Zapfen anschließt. Dieser Zapfen korrespondiert mit konischen Bohrungen,
die in dem Segment 28 sich befinden. Vermittels des Knopfes 30 kann der konische
Zapfen des Bolzens in diejenige Segmentbohrung eingedrückt werden, der gegenüber
er sich gerade befindet. Ist das geschehen. so kann der Griff 14 losgelassen werden, und
der Polierballen bleibt nunmehr in ausgehobener Stellung stehen. Die Konizität des
Zapfens und der Bohrungen ist deshalb gewählt, damit der Bolzen sich nicht etwa un- iiu
beabsichtigterweise lösen kann, z. B. durch Erschütterungen. Soll zwecks Weiterarbeitens
der Hebel 13 wieder in die Arbeitsstellung gebracht werden, so ist nur nötig, ihn ein
wenig im Sinne des Hebels des Fahrbahnrahmens zu bewegen. Dadurch wird der konische Ansatz des Bolzens 29 in der Segmentbohrung
frei, und der Bolzen wird durch die Feder 31 in seine Ruhelage zurückgeführt.
Nun wird der Hebel 13 durch das Eigengewicht des Fahrbahnrahmens wieder so weit
nach links gedreht, bis der Ansatz der Büchse
sich gegen den Anschlag 27 anlegt, womit die Arbeitsstellung des Hebels 13 wieder
erreicht ist.
Die beschriebene Einrichtung gestattet eine sehr einfache und bequeme Bedienung der
Maschine, ermöglicht eine sehr feinfühlige Einstellung des Arbeitsdruckes und weist den
großen Vorteil auf, daß, ganz unabhängig von der jeweiligen Höheneinstellung des Polierballens,
das Abheben desselben von der Arbeitsfläche stets durch die gleiche Hebelbewegung
geschieht. Ferner wird durch das Abheben des Polierballens die einmal eingestellte
Höhenlage desselben nicht geändert, auch wenn, beispielsweise während der Arbeitspausen
oder beim Auswechseln des Polierleinenbelages, der Polierballen längere Zeit
in ausgehobener Stellung verbleiben soll.
Claims (7)
- Patentansprüche:
- i. Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens (1) bei Poliermaschinen vermittels vertikaler Verstellung der ganzen Fahrbahn des den Polierballen tragenden Wagens oder Schlittens, dadurch gekennzeichnet, daß die in vertikalen Führungen der Seitenplatten (6, 7) des Maschinenfahrgestelles vertikal verschieblichen Seitenteile (3, 4) des Fahrbahnrahmens mit Zahnstangen (11, 12) versehen sind, in die Zahnräder (9, 10) eingreifen, die auf einer gemeinsamen Welle (8) befestigt sind, welche in den Seitenplatten (6, 7) des Fahrgestelles drehbar gelagert ist, so daß eine Verdrehung der Welle (8) eine vertikale Verstellung des Fahrbahnrahmens zur Folge hat. 2. Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (8) drehbar ein Hebel (13) angeordnet ist, der mit der Welle (8) durch ein an ihm gelagertes Zahnrädergetriebe so verbunden ist, daß eine Verdrehung der Welle (8) entweder durch Schwenken des Hebels (13) zum Zwecke des schnellen Abhebens des Polierballens von der Arbeitsfläche oder durch Drehen des Getriebes zum Zwecke der genauen Einstellung der Höhenlage des Polierballens bewirkt werden kann.
- 3. Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das gemaß Anspruch 2 in dem Hebel (13) gelagerte Getriebe mit einer selbsttätig wirkenden Sperrvorrichtung versehen ist, die eine unbeabsichtigte Drehung desselben verhindert.
- 4. Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbewegung des Hebels (13) im Sinne des Senkens des Fahrbahnrahmens durch einen an der Seitenplatte (6) des Fahrgestelles vorgesehenen Anschlag (27) begrenzt wird, der diejenige Stellung des Hebels (13) bestimmt, in welcher vermittels des Getriebes die Vertikaleinstellung des Fahrbahnrahmens vorgenommen wird.
- 5. Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (27) am Ende eines Segments angeordnet ist, das mit Bohrungen versehen ist, in die ein am Hebel (13) längsverschieblich gelagerter Bolzen (29) eingeführt werden kann, zu dem Zwecke, den Fahrbahnrahmen in ausgehobener Stellung festzuhalten.
- 6. Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen des Segments (28) und das in diese eingreifende Ende des Bolzens (29) konisch ausgebildet sind, zu dem Zweck, ein unbeabsichtigtes Lösen des Bolzens zu verhindern.
- 7. Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (29) durch eine Feder (31) in seine Ruhelage zurückgeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER79283D DE521148C (de) | 1929-09-22 | 1929-09-22 | Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER79283D DE521148C (de) | 1929-09-22 | 1929-09-22 | Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE521148C true DE521148C (de) | 1931-03-18 |
Family
ID=7416000
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DER79283D Expired DE521148C (de) | 1929-09-22 | 1929-09-22 | Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE521148C (de) |
-
1929
- 1929-09-22 DE DER79283D patent/DE521148C/de not_active Expired
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3237057C2 (de) | ||
DE1948806B2 (de) | Zahnradwalzmaschine | |
DE639143C (de) | Molettiermaschine | |
DE521148C (de) | Einrichtung zur vertikalen Verstellung des Polierballens bei Poliermaschinen | |
DE1196929B (de) | Vorrichtung zum Auswechseln von Kabel-trommeln bei einer Wickelvorrichtung | |
DE546854C (de) | Ziehklingenmaschine | |
DE901485C (de) | Stahlabhebevorrichtung bei Drehbaenken | |
DE575933C (de) | Vorschubgetriebe, das ausserdem zum Heben und Senken des Arbeitstisches von Konsolfraesmaschinen, insbesondere Starrfraesmaschinen, dient | |
DE629950C (de) | Vorrichtung zum Spannen oder Entspannen der Oberwalzenaufhaengevorrichtung | |
DE531787C (de) | Fallschneckenausloesung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Drehbaenke | |
DE473970C (de) | Abfang- und Schraubvorrichtung fuer Bohrrohre und Bohrgestaenge | |
DE545675C (de) | Einrichtung an Schleifmaschinen mit selbsttaetiger Zustellung der Schleifscheibe | |
DE393607C (de) | Feststellvorrichtung der beweglichen Teile an Radialbohrmaschinen | |
DE499255C (de) | Hobelmaschine mit Messerkasten | |
DE974538C (de) | Entlastungsvorrichtung fuer die Fuehrung von auf waagerechten Gleitbahnen beweglichen Maschinenteilen, z. B. fuer den Spindelstock eines Horzontal-Bohr- und Fraeswerks | |
DE622607C (de) | Schlitzmaschine | |
DE503589C (de) | Auf einem Fahrgestell senkrecht verschiebbare Spannsaeule | |
DE513019C (de) | Maschine zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen | |
DE1286371B (de) | Unterflurbearbeitungsmaschine fuer die Profilbearbeitung eingebundener Radsaetze von Schienenfahrzeugen | |
DE720615C (de) | Vorrichtung zum Heben und Senken der Oberwalze bei Walzwerken | |
DE1298837B (de) | Einrichtung zur Kompensation der Durchbiegung des Querbalkens einer Zweistaender-Werkzeugmaschine | |
DE493235C (de) | Radialbohrmaschine | |
DE109684C (de) | ||
DE436648C (de) | Schneidbrennerfuehrung | |
DE504195C (de) | Schaber mit Kraftbetrieb |