DE605586C - Selbsttaetiger Stromstossgeber fuer Teilnehmerstellen von Selbstanschlussfernsprechanlagen - Google Patents

Selbsttaetiger Stromstossgeber fuer Teilnehmerstellen von Selbstanschlussfernsprechanlagen

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DE605586C
DE605586C DEB156751D DEB0156751D DE605586C DE 605586 C DE605586 C DE 605586C DE B156751 D DEB156751 D DE B156751D DE B0156751 D DEB0156751 D DE B0156751D DE 605586 C DE605586 C DE 605586C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen Stromstoßgeber für Teilnehmerstellen von Selbstanschlußf ernsprechanlagen, mit dessen Hilfe beliebige Teilnehmer selbsttätig angerufen werden können und der mit einem dauernd umlaufenden Kontaktgeber ausgerüstet ist, welcher über eine von Steuergliedern beeinflußte Kurzschlußvorrichtung in den zwischen den einzelnen Stromstoßreihen liegenden Pausen kurzgeschlos-
to sen wird.
Gemäß der Erfindung sind die als Nockenscheiben ausgebildeten Steuerglieder der Kurzschlußvorrichtung an ihrem Umfang mit so viel nacheinander angeordneten Reihen von Nocken besetzt, als Gruppen von Zeichen zur Bildung der Rufnummer vorgesehen sind, z. B. Cent. — 23 — 24, welche nacheinander auf eine gleiche Zahl den einzelnen Nockengruppen zugeordneten Kurzschlußvorrichtungen zur Steuerung der Kontakteinrichtungen zur Einwirkung kommen.
Die neue Einrichtung besitzt den Vorteil, daß die wählbaren Verbindungen nicht mehr von der Zahl der benutzten Scheiben abhängen, sondern daß mit Hilfe der vorgesehenen Scheiben alle Teilnehmerstellen der Anlage angerufen werden können.
Die Anlage besitzt ebensoviel Kurzschlußunterbrecher, wie Stromstoßreihen zu senden sind. In Paris z. B. wird jede Teilnehmerstelle durch drei Gruppen von Rufzeichen gekennzeichnet: i. das Kennzeichen des Amtes, 2. das erste Zahlenpaar, 3. das zweite Zahlenpaar, also z. B. Cent. — 23 — 24. In diesem Fall enthält die Anlage drei Kurzschlußunterbrecher und so viel Scheiben, wie nötig sind, um alle Kennzeichen und übrigen Ziffern für die Rufzeichen aller Teilnehmerstellen zu bilden.
Bei einem Ausführungsbeispiel, das bestimmt ist, Stellen anzurufen, deren Rufzeichen aus einem Kennzeichen und zwei Zahlenpaaren besteht, enthält die Einrichtung hundert mit je drei Nockenreihen besetzte nebeneinanderliegende Scheiben. Eine Nockenreihe dient zur Abgabe des Amtszeichens und die beiden anderen für Stromstoßreihen der beiden Zahlenpaare. Die drei Kurzschlußunterbrecher besitzen je einen Pol, der mit einem Pol des Kontaktgebers verbunden ist, während die anderen Pole der Kurzschlußunterbrecher unabhängig voneinander mit drei Bürsten verbunden sind, die dazu dienen, auf drei bestimmten leitenden Schleifringabschnitten eines umlaufenden Verteilers zu schleifen, der synchron mit den Scheiben umläuft; dieser Verteiler enthält außerdem einen mittleren Kranz, welcher leitend mit den drei Kreisabschnitten und einer vierten Bürste verbunden ist, die am zweiten Pol des Kontaktgebers liegt, der, wie erwähnt, taktmäßig Stromstöße aussendet.
Eine andere Ausführungsform weist die Besonderheit auf, daß die Läufer, mit denen die Kurzschlußunterbrecher in der geschilderten Weise verbunden sind, von der gleichen Antriebseinrichtung angetrieben werden wie die Scheiben, während bewegliche Knöpfe zum Anhalten der Läufer vorgesehen sind. Die Läufer besitzen Anordnungen, um die Knöpfe in die Grundstellung zurückzudrücken, wenn sie sich ίο in die Ruhestellung zurückbewegen.
Bei einer anderen Ausführungsform enthält die Anlage ebensoviel Scheibenreihen wie Kurzschlußunterbrecher. Jede Scheibe ist nur auf einem Teil des Umfanges mit Zähnen oder Nocken m versehen. Die Ruhelage wird dabei derart ausgewählt, daß beim gleichzeitigen Antrieb, der Scheiben die Kurzschlußunterbrecher in der ihnen zugewiesenen Art ansprechen.
In dieser Anlage ist der früher besprochene Drehverteiler überflüssig, was die Gesamtanordnung wesentlich vereinfacht.
Bei einer Abart der letztbeschriebenen Ausführungsform werden die Nockenreihen oder die damit gleichwertigen Teile gleichmäßig auf den ganzen Umfang der· Scheiben jeder Reihe verteilt. In diesem Fall können die Scheiben kleiner sein. Die Scheibenreihen werden dann jedoch nacheinander angetrieben. Gleichzeitig betrifft die Erfindung eine An-Ordnung, die bei allen beschriebenen Ausführungsbeispielen benutzt werden kann und die darin besteht, daß die Nocken zur Steuerung der Kurzschlußunterbrecher am Rand der mittleren öffnung von festen, einander gegenüberstehenden Kränzen von Scheiben gebildet werden, die mit zylindrischen Ausschnitten versehen sind, an deren innerem Umfang Zähne oder Nocken angebracht sind, während die Kurzschlußunterbiecher im Innern dieser Scheiben drehbar gelagert sind. Zur Drehung der Unterbrecher dienen Wellen, auf denen die Unterbrecher längs verschiebbar angeordnet sind.
Die Zeichnungen stellen beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anlage dar.
Abb. ι stellt die schematische Gesamtansicht des elektrischen Teils der ersten Ausführungsform mit gezahnter Antriebscheibe dar. Abb. 2 zeigt eine Ansicht der Einstellskala der Einrichtung.
Abb. 3 zeigt die Seitenansicht eines Läufers und eines Halteknopfes.
Abb. 4, 5 und 6 sind Teilansichten der Abb. 3 nach den Pfeilen 4 bzw. 5 und 6.
Abb. 7 zeigt eine teilweise Aufsicht auf den mechanischen Teil der Einrichtung.
Abb. 8 zeigt eine Vorderansicht der Scheiben einer Ausführungsform, bei der drei Reihen Scheiben benutzt werden.
Abb. 9 zeigt die Einzelheiten der zur Einrichtung nach Abb. 8 gehörigen elektrischen Anordnung.
Abb. 10 ist ein schematisches Gesamtbild des mechanischen Teiles einer anderen Ausführungsform mit festen Zahnkränzen und umlaufendem Kurzschlußunterbrecher.
Abb. 11 zeigt die Aufsicht auf einen mit Innenzahnkränzen versehenen Zylinder und die Anordnung der zugehörigen Kurzschlußunterbrechei.
Abb. 12 ist die Teilansicht der Anordnung der Innenzahnkränze.
Abb. 13 zeigt im einzelnen den Anschluß der StBomsammelschienen an die Kurzschlußunterbrecher.
Abb. 14 enthält eine Seitenansicht der Anordnung nach Abb. 13 in Richtung der Pfeile 14 in Abb. 13 gesehen.
Abb. 15 enthält die Vorderansicht einer An-Ordnung, mit drei umlaufenden Kurzschlußunterbrechern.
Abb. 16 zeigt die zugehörige elektrische Schaltung.
Abb. 17 zeigt eine andere Ausführungsform mit drei getrennten Reihen von Innenzahnkränzen statt einer.
Abb. 18 zeigt in schematischer Darstellung die zugehörigen elektrischen Anschlüsse.
Wie aus den Abb. 1 und 7 hervorgeht, sind bei der ersten Ausführungsform der Einrichtung Scheiben 1 vorgesehen, die auf einer Welle 2 aufgereiht und festgekeilt sind. Sie sind in beispielsweise drei Teile a, b und c geteilt, wovon α die Hälfte des Umfanges einnimmt und b und c je ein Viertel. Bei d ist eine breite Nut vorgesehen.
Jede Scheibe (Abb. 1) trägt im Teil α eine Anzahl Nocken, die dazu bestimmt sind, das Kennzeichen der angerufenen Stelle, z.B. »Ope«, zu bilden; auf dem Teil δ sind zwei Nockengruppen vorgesehen, welche das erste Ziffernpaar bilden, z. B. 10. Teile enthält zwei Nockengruppen zur Bildung des zweiten Ziffernpaares, z. B. 10. Im ganzen sind hundert Scheiben vorhanden, die in einen Zylinder 3 eingeschlossen sind. Mit ihrer Hilfe lassen sich alle denkbaren Kombinationen von zwei Ziffern herstellen. Außerdem genügt diese Anzahl bei weitem, um alle Amtszeichen oder Kennzeichen der Ämter aufzunehmen, an die die anzurufenden Stellen angeschlossen sind.
Welle 2 (Abb. 7) wird von einer Welle 4 durch Übersetzungsgetriebe ins Schnelle angetrieben. Auf Welle 4 sitzt außen ein Hebel 5, der eine in einer Trommel angeordnete Feder 6 zu spannen gestattet. Welle 2 wird jedoch nur dann mitgenommen, wenn man den Hebel herunterdrückt und dann losläßt. In diesem Fall wirkt ein Klinkengesperre 7.
Welle 2 treibt ihrerseits mit hoher Übersetzung eine Schnecke 8, an der eine Nocken-
scheibe 9 festsitzt. Diese drehbare Nockenscheibe stellt den eigentlichen mechanischen Unterbrecher dar. Auf Schnecke 8 sitzt ferner ein nicht dargestellter Geschwindigkeitsregler derart, daß der Unterbrecher 9, der in regelmäßigem Takt den Kontakt 10 öffnet (Abb. 1 und 7), zeitlich regelmäßige Stromunterbrechungen bewirkt. Diese Unterbrechungen können sich teilweise als Stromstöße im Stromkreis L auswirken, teilweise werden sie mit Hilfe der Kurzschlußvorrichtungen unwirksam gemacht. Im Beispiel sind deren drei derartige Vorrichtungen 11, 12 und 13 vorgesehen. Sie enthalten eine Reiblamelle, die bei der Berührung mit den Nocken den Stromkreis öffnet und dadurch ermöglicht, daß die vom Unterbrecher 9 bewirkten Unterbrechungen sich im Netz auswirken. Dies geht folgendermaßen vor sich. Der eben erwähnte Stromkreis bildet einen Nebenschluß, in welchem, der Kontakt 10 kurzgeschlossen werden kann. Der Kontakt 10 ist zuerst kurzgeschlossen, so daß die durch den Unterbrecher 9 erzeugten Unterbrechungen keine Wirkungen auf das Netz haben. Wenn
z. B. aber die Lamelle des Kontaktes 11 von den Zähnen betätigt wird, öffnet sie den Kontakt 11 und öffnet folglich den bislang geschlossenen Nebenschlußkreis, der von einer Klemme des Kontaktes 10 ausgeht und zur anderen Klemme dieses Kontaktes zurückkehrt. Der Kontakt 10 ist folglich nicht mehr kurzgeschlossen und seine Unterbrechungen wirken sich nunmehr in dem Netz L aus.
Der Unterbrecher 11 ist bestimmt, das Kennzeichen der Stelle, z. B. »Ope«, zn bilden, während Unterbrecher 12 das erste Ziffernpaar, z. B. 10, und Unterbrecher 13 das zweite Ziffernpaar, z. B. 10, steuert. Jeder dieser Unterbrecher sitzt oberhalb der Nut in den in Ruhelage befindlichen Scheiben an einem der Läufer 14, 15 oder 16 befestigt, mit dessen Hilfe er der gewünschten Scheibe gegenübergestellt wird (Abb. 2).
Alle beweglichen Lamellen der Kurzschlußunterbrecher sind mit Polschuhen und Abnehmern versehen, wie sie in Abb. 1 in Gestalt eines Poles io° des vom mechanischen Unterbrechers 9 bedienten Kontaktes schematisch dargestellt sind.
Die anderen Pole der Kurzschlußunterbrecher 11, 12 und 13 sind ebenfalls durch Abnehmer und Stromschienen mit festen Bürsten 17, 18 und 19 verbunden, unter denen sich nach-
" einander die auf einer Scheibe 23 sitzenden Leitsegmente 20, 21 und 22 vorbeibewegen; die Scheibe 23 wird mit der gleichen Geschwindigkeit und in der gleichen Weise wie die anderen Scheiben angetrieben. Diese drei Segmente sind elektrisch untereinander und mit einem mittleren Schleifring 24 verbunden, welcher mittels einer Bürste 25 und eines Leiters mit dem anderen Pol io6 des Erzeugers der taktmäßigen Unterbrechungen verbunden ist.
In der Stellung nach Abb. 1 sieht man, daß der Kontakt 10 kurzgeschlossen ist, und zwar dadurch, daß die Verbindung über m, 25, 24, 24®, 20, 17, j>, 11, n_ geschlossen ist, wenn der Kontakt 11 geschlossen ist. Wenn sich die Glieder der Schalteinrichtung im Sinne der Pfeile drehen, betätigen die Zähne des Sektors α der Scheibe 1 die Kontakte 13 und 12, was aber keinen Einfluß hat, da 19 und 18 mit den Sektoren 22 und 21 nicht in Berührung sind.
Ihre Zähne betätigen auch den Kontakt 11 und öffnen so die vorerwähnte Abzweigung derart, daß der Kurzschluß bei 10 aufgehoben wird und daß die Unterbrechungen und folglich die fortlaufend von dem Unterbrecher 9 erzeugten Stromstöße sich im Netz auswirken.
Wenn sich die Schaltglieder um 180 ° gedreht haben, kommt der Sektor 21 in Berührung mit dem Kontakt 18. Von jetzt an ist der Kontakt 10 kurzgeschlossen, und zwar durch die Verbindung m, 25, 24, 24°, 21, 18, q, 12, n, wenn der Kontakt 12 geschlossen ist. Sobald aber die Zähne des Sektors b der Scheibe 1 den Kontakt 12 öffnen, heben sie den Kurzschluß bei 10 auf und. schicken die Strom- go stoße in das Netz.
Nach einer Drehung von 90 ° kommt der Sektor 22 unter den Kontakt 19. Alsdann ist der Kontakt 10 kurzgeschlossen durch die Verbindung m, 25, 24, 24°, 21, 22, 19, r, 13, n, solange der Kontakt 13 geschlossen ist. Wenn jedoch die Zähne des Sektors c dei Scheibe 1 den Kontakt 13 öffnen, wird der Kurzschluß von 10 aufgehoben und die vom Unterbrecher 9 erzeugten Stromstöße ins Netz gesandt.
An Stelle mehrerer Zähne könnte auch ein Nocken von einer Breite entsprechend dem Abstand der vordersten und letzten Zahnflanke angeordnet werden.
> Wenn die Lamelle eines Kurzschlußunterbrechers den gezahnten Bereich der jeweiligen Scheibe überschritten hat, werden die vom Unterbrecher 9 erzeugten Stromunterbrechungen kurzgeschlossen.
Die z. B. auf Abb. 2 dargestellten Läufer zur Einstellung der Kurzschlußunterbrecher können entweder von Hand auf die einzelnen Nockenscheiben eingestellt werden oder sie können beim Aufzug des Stromstoßgebers selbsttätig auf die durch Herunterdrücken dreier Knöpfe gekennzeichneten Scheiben eingestellt werden.
Zu diesem Zweck trägt die Welle 4 (Abb. 7) ein Sperrad 26, das mittels der Klinke 27 beim Herunterdrücken des Hebels 5 ein konisches Rad 28 in einer Richtung dreht. Dies Kegelrad ist mit einem Ritzel 29 in Eingriff, das auf einer
waagerechten Welle 30 sitzt, die senkrecht zur Achse des Zylinders 3 verläuft.
Auf dieser Welle sitzen Triebscheiben oder Rollen 31, und zwar für jeden Läufer eine. Sie werden durch Reibung von Konussen 32 mitgenommen, gegen die sie von Federn 33 gedrückt werden. Andere entsprechend gestaltete Gegentriebscheiben 34 sitzen ihnen gegenüber auf einer nicht angetriebenen Welle 35 auf der anderen Zylinderseite. Über jedes Triebscheiben-oder-rollenpaar läuft ein dünner Draht 36, der die Achse des Trägers i6° des zugehörigen Läufers 13 kreuzt (vgl. Abb. 3 und 7) und an ihm derart befestigt ist, daß er ihn mitnimmt. Bei dieser Ausbildung ist jeder der Läufer (Abb. 3) anders ausgebildet als nach Abb. 2. Der Läuferkörper 16 weist einen Arm x6a auf, der auf einer mit Einkerbungen versehenen Stange 37 gleitet. Mittels einer federbelasteten, kugelköpfigen Klinke ist der - den Kurzschlußunterbrecher 13 tragende Arm i6° immer genau gegenüber der Nockenscheibe eingestellt.
Der Körper 16 trägt ferner eine kleine Achse 38, auf welcher ein festes Klinkenrad 39 sitzt, das sich in einer Richtung der Drehung der Klinke 40 und des mit ihr fest verbundenen Schaltrades 41 widersetzt, eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung jedoch gestattet. Neben jeder Teilung der Tafel T ist ein Knopf 42 mit zwei Vertiefungen 43 und 44 angeordnet, in die eine Feder 45 eingreift, je nach dem ob der Knopf heruntergedrückt ist oder hochstellt. Ist der Knopf heruntergedrückt (Abb. 3)' und rückt der Läufer während der Abwärtsbewegung des Hebels 5 vor, so trifft eine Scheidewand des Schaltrades den runden Rand.420 des Knopfes und dreht sich bis zu einem Anschlag 46 auf einem Scheibchen 47, das fest auf dem Ende der Achse 38 sitzt. In diesem Augenblick hat das Schaltrad die in Abb. 4 gezeigte Lage und kann sich nicht weiterbewegen. Dementsprechend wird der Läufer also angehalten und die Antriebscheibe entkuppelt. Wenn derart alle Läufer auf den zugehörigen Knöpfen festgehalten sind und die Welle 30 sich nicht mehr dreht, führt ein Nocken 48 mit dreieckiger Nut, der auf der Welle 4° festgekeilt ist, den Ansatz 49 eines in 51 angelenkten Hebels 50 in die in Abb. 7 gezeigte Stellung. Mittels einer Schubstange 52 hat dieser Hebel einen anderen Hebel 53 um dessen Achse 54 geschwungen und dadurch bewirkt, daß eine Stange 55 in ein Sternrad 56 auf Welle 30 eingreift. Diese Welle wird also festgehalten und eine Bandfeder 57 auf dieser Welle gespannt.
Sobald man nun den Hebel 5 losläßt, bewirkt
die Hauptfeder die Drehung der Scheiben des mechanischen Unterbrechers 9 und der Vertellerscheibe 23, so daß die Stromstoßgabe beginnt und im Netz Stromunterbrechungen hervorgerufen werden, deren Zahl von den Scheiben geregelt wird, auf welche die drei Kurzschlußunterbrecher eingestellt worden sind.
Während dieser Bewegung der Hauptantriebswelle gestattet der rechte Querteil der Nut im Nocken 48 der Führungsstange 55, in Eingriff mit dem Sternrad 56 zu bleiben.
Wenn die Wirkung der Hauptantriebsfeder beendet ist, ist der Nocken 48 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt und erlaubt daher der Stange 55 der Wirkung einer Feder 58 nachzugeben und sich vom Sternrad 56 zu lösen. Nun kann die Feder 57 ihren Einfluß geltend machen. Die im umgekehrten Sinn umlaufende Welle 30 bewirkt, daß die Läufer von den Triebscheiben zurückgeholt werden, die zu diesem Zweck selbsttätig von irgendeiner geeigneten Vorrichtung, z. B. durch eine vom Getriebe bewegte Gabel, wieder eingeschaltet werden. Bei dieser Bewegung drückt jedes Schaltrad 41, da es sich nur in dem Sinn des Knopfes 42 drehen kann, diesen Knopf in seine obere Lage zurück. Wenn jeder Läufer seine Ausgangsstellung erreicht hat, trifft der Ansatz 400 der Klinke 40 auf einen festen Anschlag 59, der diese Klinke vom Sperrad 39 löst, so daß das Schaltrad seine Ausgangsstellung, in welcher eine Scheidewand unter dem Einfluß einer Feder 60 senkrecht steht, die einerseits an einer Scheidenwand, andererseits am Scheibchen 47 sitzt, wieder einnehmen kann. JNuri ist die Anlage erneut betriebsbereit. Für den Fall, daß dieselbe Stelle noch einmal" angerufen werden soll, gestattet eine Schraube 61 das Sternrad 56 zu sperren und die Feder 57 zu verhindern, die Läufer in ihre Ausgangslage zurückzukehren. In diesem Fall wird ein nicht dargestelltes Gestänge von der Schraube verlagert und hebt die Klinke 27, damit die nachfolgende Senkung des Außenhebels 5 ohne Einfluß auf das Gesperre bleibt.
Um die Aufschriften der Einstellskala (Abb. 2) deutlicher lesbar zu machen, können z. B. die Zehnerzahlen dicker sein als die Einerzahlen. Die Einerziffern können auch durch besondere Färbung gekennzeichnet werden. Z. B. lassen sich die sieben Farben des Regenbogens in anderer Reihenfolge verwenden und dazu das Weiß, Schwarz und Schwarzweiß.
Die Anlage könnte leicht so ausgebildet werden, daß sie anstatt einer Scheibenreihe deren drei gleichzeitig umlaufende besitzt (Abb. 8), wobei einer der Zylinder die andern durch Zahnräder mitnimmt. Die Scheiben in einem Zylinder tragen dann die Namen der Hauptämter: Ope, Men, Tru usw. Im zweiten und dritten Zylinder würde sinngemäß das zweite und dritte Ziffernpaar angeordnet sein. Die Zähne oder Nocken würden wie im früher besprochenen Beispiel nur auf einem Teil des Scheibenumfanges angeordnet sein, jedoch wür-
den diese Teile des Umfanges auf den verschiedenen entsprechend Abb. 8 gegeneinander versetzt werden, so daß die Kurzschlußunterbrecher ii, 12 und 13 nacheinander in geeigneter Reihenfolge gesteuert wurden. Ein Verteiler 23 (Abb. 1) wäre dann überflüssig. Die drei Unterbrecher würden gemäß Abb. 9 hintereinandergeschaltet sein.
Man kann die Zylinder auch derart antreiben, daß sie sich nacheinander drehen. In diesem Fall werden die Verzahnungen oder .Nocken gleichförmig auf dem Umfang jeder Scheibe verteilt, wodurch sich deren Durchmesser verkleinert.
Um besondere Stellen, wie Polizei, Feuerwehr u. a., anrufen zu können, lassen sich außer den einhundert Scheiben zum Anruf beliebiger Teilnehmerstellen auch zusätzliche, für den Anruf dieser bestimmten Stellen eingerichtete Scheiben vorsehen.
Die Abb. 10 bis 14 stellen eine Einrichtung dar, bei der die Steuerglieder als kreisförmig ausgeschnittene Scheiben ausgebildet sind, die an der Innenseite der Ausschnitte die Zähne oder Nocken tragen und feststehen, während die Kurzschlußunterbrecher sich in dem Ausschnitt drehen. In dem beschriebenen Beispiel ist jedoch nur ein Kurzschlußunterbrecher vorgesehen.
Wie aus Abb. 10 hervorgeht, erfolgt der Antrieb der Einrichtung durch eine Bandfederspirale ιοί, die mit einer Welle 102 verbunden ist, auf welcher ein Hebel 103 sitzt. Die Welle 102 trägt ein Sperrad 104, das mittels einer Klinke 105 ein Triebrad 106 in einer Bewegungsrichtung antreibt. Das Rad 106 treibt über ein Ritzel 107 eine Welle 108, Mittels eines Übersetzungsgetriebes, dessen letztes Glied ein Schneckenrad io8a ist, bewegt die Welle 108 eine Schnecke 110 mit dem mechanischen Unterbrecher in ins Schnelle, der in regelmäßigem Takt einen Kontakt 112 öffnet. Auf der Welle der Schnecke 110 sitzt ein nicht dargestellter Geschwindigkeitsregler.
In der Ruhestellung werden der Unterbrecher in und die Welle 108 in einer durch die Anschläge 113 und 114 bestimmten Stellung festgehalten; diese Anschläge sitzen an einem Teil 115, das auf einer Schiene 116 gleiten kann. Wenn der Hebel 103 am Ende der Spannbewegung angelangt ist, verstellt ein Anschlag 1161 einen Arm 1151 am Stück 115 und damit dieses selbst. Nun können sich Unterbrecher in und Welle 108 drehen.
Welle 108 dreht sich um den Mittelpunkt der mit kreisförmigen Ausschnitten versehenen Scheiben 109, die einander gegenüberstehen und in einem Zylinder 117 eingeschlossen sind (Abb. 10 und 11). Die Scheiben und der Zylinder enthalten eine geräumige Längsöffnung, die es gestattet, sie von rückwärts einzuführen, indem man das Lager 118 mit seinem abgeflachten Teil um eine Achse 119 dreht, das am ebenfalls abgeflachten Arm 120 sitzt.
Die Scheiben 109 (Abb. 11) bestehen aus zwei aneinander angelenkten und auf einer Achse 121 sitzenden sowie durch Ansätze 1091 verlängerten Teilen. Diese tragen Vorsprünge 1093, welche in Quernuten einer Stützstange 122 passen (Abb. 11 und 12), während das andere Ende der beiden Teile jeder Scheibe in Nuten zweier anderer Stangen 123 eingreift. Ein Haken 124 vereinigt die beiden Ansätze 1091; auf diese Weise werden die beiden Hälften der Scheibe 109 fest verbunden.
Jede Scheibe 109 ist mit Zähnen oder Nocken versehen, welche dazu dienen, einen Kontakt 125 durch die Entfernung einer Lamelle 1261 von der anderen Lamelle 126 eines Kurzschlußunterbrechers zu unterbrechen. Die Lamellen dieses Unterbrechers sitzen auf einer Nabe 127, die auf einer Welle 108 von quadratischem Querschnitt verschiebbar ist, von der sie bei deren Umdrehung mitgenommen wird. Die Nabe 127 ist mit einem Ansatz 1271 versehen, der einen Antrieb 1272 aufweist. In diesem sitzt eine Nut 128 von größerer Breite als die Zähne der Scheiben. Wenn also die Anordnung 126-127 sich dreht, so schlägt der Antrieb 1272 nicht an die Zähne der Scheibe an, denen gegenüber er sich befindet. In der Ruhestellung sitzt die Nut 128 quer zum Fühler 1291 eines Läufers 129, der auf einer Längsstange 130 gleiten kann. In Vorsprünge dieser Stange greift unter demDruck einer am Läufer sitzenden Feder 131 eine Leitstange 132, die auf diese Weise · die genaue Läuferbewegung sichert (Abb. 10 und 11).
Wird der Läufer 129 derart bewegt, so führt man die bewegliche Lamelle 1261 des Kurz-Schlußunterbrechers der Verzahnung derjenigen Scheibe gegenüber, die zur Herstellung der gewünschten Verbindung dient. Weiterhin sind zur Führung der Lamellen der Kurzschlußunterbrecher * zwei Leitstangen 1331 und 1332 (Abb. 10, 11, 13, 14) vorgesehen, die an ihren Enden durch das Isolationsstück 134 verbunden sind, welches auf der Welle 108 so befestigt ist, daß die beiden Stangen sich mit der Welle drehen.
Die Vorderenden der Stangen 133 l und 1332" bilden zwei Bürsten 135 x und 1352, die auf den isolierten Leitkränzen 136 und 137 schleifen. Die Bürsten liegen in der Leitung L. Mit Bezug hierauf liegen die Klemmen des Kontaktes 112 im Nebenschluß.
Wenn also der Läufer die richtige Stelle eingenommen hat und der Hebel 103, nachdem man ihn heruntergedrückt hat, freigegeben wird, setzen sich die Welle 108 und der Unterbrecher in in Drehung. Die Lamelle 1261 des Kurzschlußunterbrechers, die von den
Zähnen des gegenüberliegenden Kranzes fortgedrückt wird, schließt abwechselnd die von dem Kontaktgeber 111-112 erzeugten taktmäßigen Unterbrechungen kurz und erlaubt S ihnen, wenn der Kurzschluß aufgehoben wird, sich in der Leitung L auszuwirken, ähnlich wie bei der früher beschriebenen Ausführungsform der Einrichtung nach Abb. 1.
In der früher beschriebenen Anlage mit drei to Kränzen ist gemäß Abb. 15 die Innenverzahnung der Kränze in drei Teile a, b und c unterteilt, die zur Bildung der Stromstoßreihen für das Rufzeichen des Amtes sowie für das erste und das zweite Ziffernpaar dienen. Außerdem ist angenommen, daß die Anlage hundert einander gegenüberliegende Scheiben besitzt, um alle Anschlüsse herstellen zu können. Eine Skala entsprechend der in Abb. 2 dargestellten enthält das Rufzeichen und die Zifferngruppen in drei Reihen. Man kann dann mit Hilfe der drei Läufer 1381, 1382 und 1383, die unabhängig voneinander verstellt werden und von denen jeder einen Kurzschlußunterbrecher betätigt, die gewünschte Teihiehmernummer einstellen. Jeder Läufer ist, wie Abb. 15 zeigt, mit einem Finger I39X bzw. 1392 bzw. 1393 versehen, der in der Ruhestellung der umlaufenden Teile in eine Nut einer Verlängerung 140 x bzw. 1402 bzw. 1403 eingreift, die fest an einer Nabe 1411 bzw. 1412 bzw. 1413 sitzt, welche ihrerseits je auf einer besonderen Welle 1081 bzw. 1082 bzw. 1083 gleitet. Diese drei Wellen drehen sich gemeinsam um die Achse der einen von ihnen, nämlich xoS2, und bilden auf diese Weise sozusagen eine einzige Welle, die der Welle 108 der Abb. 10 entspricht.
Die Mittelwelle 1082 hat z. B. einen rechteckigen Querschnitt, während die beiden Seitenwellen einen dreieckigen Querschnitt haben; die hohlen Naben 1411, 1412 und 1413 haben entsprechende Innenquerschnitte. In eine Fläche jeder dieser Wellen, parallel zu den Kanten, die diese Flächen begrenzen, sind Leitstäbe 142°, 142s für die Welle 1081, 143° und 143* für die Welle iq82 und 144°, 144* für die Welle 1083 eingelassen.
Auf den in die Welle 1081 eingelassenen Schienen 1420 und 142s schleifen zwei voneinander isolierte Federn, die zwischen der Welle 1081 und einer Seitenwand der Nabe 141x angeordnet sind. Jede dieser Federn ist durch Schrauben oder auf andere Weise mit den Lamellen der Unterbrecher 145° bzw. 145* verbunden.
. 55 Was die Wellen 1082 und 1083 betrifft, so sind in gleicher Weise die Unterbrecherlamellen 146°, I466 an die umlaufenden Schienen 1430, 1436 der einen und die Lamellen 147°, 147^ an die umlaufenden Schienen 1440, 144* der anderen angeschlossen.
Die Lamellen 145*, τφ1 und 147s sind die drei beweglichen Lamellen der drei Kurzschlußunterbrecher, welche unter dem Einfluß der Nocken der gegenüberliegenden Nockenscheiben die Kontakte 148, 149 und 150 unterbrechen.
Da es im allgemeinen notwendig ist, daß diese Unterbrecher nacheinander arbeiten, wenn sie auch in gewissen Fällen alle drei gleichzeitig demselben Kranz gegenüberliegen, wird die in Abb. 16 dargestellte elektrische Schaltung benutzt.
Auf dieser Abbildung sieht man die festen Lamellen 145", 146" und 147° der Unterbrecher, die mittels Schleiffedern mit den sich drehenden Schienen 142®, 143°, 144° in Kontaktverbindung stehen, die in die Wellen 108 i, 1082, 1083 eingelassen sind. Die Schienen 142", 143", 144° sind gemeinsam an einer Bürste 151 befestigt, die mit der Welle 1081, 1082, 1083 umläuft und ständig auf dem Schleifring 152 eines festen Verteilers 153 schleift, der mit einem der Pole des Kontaktes 112 verbunden ist.
Die beweglichen Lamellen 145*, 146s, 147s der Kurzschlußunterbrecher sind durch Schleiffedern mit den sich drehenden Schienen 142^, Ι43δ, i44& in den Wellen 1081, 1082, 1083 verbunden. Diese Schienen sind an Bürsten 154, !55* 1So angeschlossen, die» nacheinander auf den an den festen Verteiler 153 angeordneten Schleifringsegmenten 157, 158 159 schleifen können. Diese Segmente sind elektrisch untereinander und mit einem mittleren Schleifstück 160 verbunden, auf dem ständig eine Bürste 161 schleift, die am anderen Pol des Kontaktes 112 liegt, der in regelmäßigem Takt vom Unterbrecher in geöffnet wird.
Wie leicht ersichtlich, erreicht man auf diese Weise, daß immer nur eine der Bürsten χ54ι τ55> χ56 den Verteiler berührt. Infolgedessen spielen sich die Wechselwirkungen 1°° zwangsläufig in der richtigen Reihenfolge ab. Die Läufer 1381, 1382, 1383 können von Hand in die gewünschten jeweiligen Stellungen gebracht werden. Sie können jedoch auch durch einen mechanischen Antrieb ähnlich dem früher beschriebenen (Abb. 7) betätigt werden.
Statt einer Reihe von Nocken auf einer Scheibe können, wie Abb. 17 zeigt, auch deren drei auf getrennten Scheiben benutzt werden. In diesem Fall würde die erste Reihe zur Bildung der Stromstoßreihen für den Amtsruf, die zweite für das erste Ziffernpaar und die dritte für das zweite Ziffernpaar dienen. Die Nockenreihen sind in den Segmenten a, b und c so angeordnet, daß die Betätigung sich in der gewünschten Reihenfolge abspielt; hierbei ist der verschiedene Drehsinn der Wellen 1081, und 1083 zu berücksichtigen, die einander mit Hilfe von Zahnrädern 162 gleichzeitig mitnehmen. Bei einer derartigen Anordnung ist der Verteiler nach Abb. 16 entbehrlich. Die
elektrische Schaltung entspricht der in Abb. 18 dargestellten.
Die Nockenreihen können auch gleichmäßig auf die ganze Innenwand der Scheiben 109 verteilt werden, statt sie in Segmenten anzuordnen. Bei dieser Ausbildungsform müssen jedoch die Scheiben nacheinander angetrieben werden.
Je nach der in den verschiedenen Städten eingeführten Bezeichnungsweise der Anschlußstellen läßt sich die Zahl der Kurzschlußunterbrecher und der Läufer leicht ändern.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Selbsttätiger Stromstoßgeber für Teilnehmerstellen von Selbstanschlußfernsprechanlagen, mit dessen Hilfe beliebige Teilnehmer nach entsprechender Einstellung selbsttätig angerufen werden können und der mit einem dauernd umlaufenden Kontaktgeber ausgerüstet ist, welcher über eine von Steuergliedern beeinflußte Kurzschlußvorrichtung in den zwischen den einzelnen Stromstoßreihen liegenden Pausen kurzgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, däß die als Nockenscheiben ausgebildeten Steuerglieder der Kurzschlußvorrichtung an ihrem Umfang mit so viel nacheinander angeordneten Reihen von Nocken besetzt sind, als Gruppen von Zeichen zur Bildung der Rufnummer vorgesehen sind (z. B. Cent. — 23 —24), welche nacheinander auf eine gleiche Zahl von den einzelnen Nockengruppen zugeordneten Kurzschlußvorrichtungen zur Steuerung des dauernd umlaufenden Kontaktgebers zur Einwirkung kommen.
2. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle zum Anruf einer Teilnehmerstelle vorgesehenen Nockenreihen auf einer einzigen drehbaren Scheibe derart angeordnet sind, daß jede Nockenreihe (1, Abb. 1), deren Anzahl gleich der Anzahl Buchstaben- und Zeichengruppen ist, die in der Rufnummer einer Telephonstation vorgesehen ist, in einem bestimmten Sektor der Scheibe angeordnet ist.
3. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle Kurzschlußunterbrecher (11,12,13) in Reihe in einem einzigen Stromkreis angeordnet sind, der im Nebenschluß zu den Klemmen des dauernd umlaufenden Kontaktgebers (9, 10) liegt.
4. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pol der Kurzschlußunterbrecher (n, 12, 13) mit dem einen Pol (io°) des Kontaktgebers (9, 10) und der andere Pol je mit einer besonderen Bürste (17, 18, 19) verbunden ist, die je über ein besonderes Schleifringsegment (20, 21, 22) des synchron mit den Nockenscheiben umlaufenden Drehverteilers (23) streicht, und daß der Verteiler über einen Schleifring (24), der mit allen Sektoren (20, 21, 22) verbunden und in dauernder Berührung mit einer Bürste (25) ist, mit dem zweiten Pol (ro") des Kontaktgebers (9, 10) verbunden ist. '
5. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach Anspruch ι mit einer Antriebsvorrichtung für die Nockenscheiben und einem Läufer (14, 15, 16) für jeden Kurzschlußunterbrecher, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Läufer auf die durch Drücken der Tasten (42) gekennzeichneten Nockenscheiben selbsttätig zugleich mit dem Aufzug der Antriebseinrichtung durch eine Übertragung (31, 34, 36) erfolgt, die in einer Richtung durch den Aufzugshebel (5) bewegt wird und dabei die Verstellung der Läufer (14, 15, 16) der Kurzschlußunterbrecher in einer Richtung bewirkt, und daß weiterhin eine Feder (57) vorgesehen ist, welche, wenn die Drehung der Scheiben und Aussendung der Stromstöße beendet ist, die Rückstellung der Läufer in die Ausgangslage herbeiführt.
6. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Läufer ein Schaltrad (41) trägt, das in seiner Vorwärtsdrehung durch ein Widerlager (46) begrenzt und in seiner Rückwärtsdrehung durch eine Klinke (40) und ein Klinkenrad (39) derart behindert wird, daß das Rad (41) von dem inneren Ende (42s) des gedrückten Knopfes stillgesetzt wird und bei der Rückstellung des Läufers den Knopf in seine Ausgangslage zurückstellt.
7. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein festes Widerlager (59) auf der Strecke der Sperrklinke (40) jedes Schaltrades (41) des Läufers derart vorgesehen ist, daß, wenn der Läufer in seine Anfangslage zurückgekehrt ist, das Schaltrad durch eine zwischen ihm und einem festen- Punkt vorgesehene Feder (60) in seine ursprüngliche Stellung zurückgestellt wird.
8. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach den Ansprüchen 1, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer nach Durchführung des Anrufes durch eine Stange (55), die über eine Hebelanordnung (53, 62, 50) von einer mit der Hauptmotorwelle festgekuppelten Kurvenscheibe (48) gesteuert wird, in der Weise in die Ausgangslage zurückgeführt wird, daß die Stange (55) so lange im Eingriff mit einem auf der Welle (50) befestigten * Sternrad (56) bleibt, bis die Kurvenscheibe
(48) die Hebelanordnung (53, 62, 50) verstellt und die unter der Wirkung der Feder (58) zurückgehende Stange (55) das Sternrad freigibt.
9. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nockenreihe auf einer von mehreren nebeneinander angeordneten und gleichzeitig in Drehung versetzten Scheiben (z. B. drei Scheiben gemäß Abb. 8 und 17) derart angeordnet ist, daß die Nockenreihen sich nur auf bestimmte Zonen jeder Scheibe ' erstrecken und nacheinander auf den ihnen zugeordneten Kurzschlußunterbrecher zur Einwirkung kommen.
10. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach den Ansprüchen 1, 3 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenreihen auf der Innenseite von kreisförmigen Ausschnitten der festen Scheiben (109, Abb. 15) angebracht sind und die Kurzschlußunterbrecher (145,146,147) von Wellen (1081,1082,1083), welche, auf denen die Unterbrecher verschiebbar sind, gleichachsig mit den Scheiben (109) derart angeordnet sind, daß sie bei Drehung der Wellen mit in Drehung versetzt werden.
11. Selbsttätiger Stromstoßgeber nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Scheiben mit Innenverzahnung mit einer Lücke für den Durchgang des Läufers versehen sind, der zur Verschiebung des innerhalb der mit Innenverzahnung versehenen Scheiben angeordneten drehbaren Kurzschlußunterbrechers dient und mit dessen Hilfe der Unterbrecher auf eine bestimmte Scheibe mit Innenverzahnung eingestellt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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